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Schweizer Wirtschaft trotzt globalen Konjunkturrisiken 2008: +2.3% BAK Basel Economics erwartet für das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz im Jahr 2008 ein sehr robustes Wachstum von 2.3 Prozent (2007: +2.8%). BAK begründet die optimistische Einschätzung vor allem mit dem soliden binnenwirtschaftlichen Fundament aus kräftig expandierenden Ausrüstungsinvestitionen und privaten Konsumausgaben. Obwohl das globale Umfeld im Jahr 2008 leicht an Dynamik verlieren dürfte, trägt der Aussenhandel weiterhin zum Schweizer Wirtschaftswachstum bei. Ein negativer Impuls ist hingegen von der rückläufigen Wohnbautätigkeit zu erwarten. Trotz der positiven Prognose betont BAK, dass die konjunkturellen Risiken in den letzten Wochen weiter zugenommen haben. Die Schwäche des US-Immobilienmarktes hat sich nochmals verschärft. Auch sind die Anspannungen an den weltweiten Finanz- und Kreditmärkten keineswegs ausgeräumt und das Inflationsrisiko hat sich spürbar erhöht. Gemäss den zuletzt veröffentlichten Indikatoren nimmt die Schweiz jedoch genügend Schwung in das neue Jahr, um den eingeschlagen Wachstumspfad auch im Spannungsfeld erhöhter Risiken und einer leicht schwächeren weltwirtschaftlichen Dynamik beibehalten zu können.
Detailhandel mit Schwung Nach den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) stiegen die nominalen Detailhandelsumsätze im Oktober 2007 um 6.6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Verkaufstagebereinigt beträgt die nominale Wachstumsrate 2.7 Prozent. Kumuliert über die ersten zehn Monate ergibt sich sowohl nominal (+3,8%) als auch real (+4,6%) eine Zunahme gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode. Die Gruppe «Bekleidung, Schuhe» verbuchte eine nominale Zunahme um 9.1 Prozent, gefolgt von «Nahrungsmittel, Tabak und Raucherwaren» (+6.2%) und den «übrigen Gruppen» (+6.1%). Die grösste Zuwachsrate verzeichnete der Fachdetailhandel mit pharmazeutischen, medizinischen und kosmetischen Artikeln (+8.9%), gefolgt vom Detailhandel mit Waren verschiedener Art (+7.6%), der Reparatur von Gebrauchsgütern (+6.4%) und dem sonstigen Fachdetailhandel (+6.2%).
Produzenten- und Importpreisindex im November gestiegen Der vom BFS ermittelte Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise stieg im November 2007 gegenüber dem Vormonat um 0.3 Prozent und erreichte den Stand von 108.6 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Sowohl die Inland- als auch die Importprodukte verteuerten sich, wobei insbesondere Erdöl und Erdölprodukte Preissteigerungen zu verzeichnen hatten. Innert Jahresfrist erhöhte sich das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 3.0 Prozent. Der Produzentenpreisindex stieg im November um 0.2 Prozent auf 107.6 Punkten, der Importpreisindex um 0.4 Prozent auf 110.4 Punkte. Für 2007 geht BAK Basel Economics von einer Inflationsrate von 2.1 Prozent aus.
Baupreisindex im Oktober gestiegen Die Schweizer Baupreise haben sich nach Angaben des BFS dank der guten Konjunkturlage in der Baubranche im Halbjahr zwischen April und Oktober 2007 erneut verteuert (+1.9%). Die Teuerung fiel laut Baupreisindex praktisch gleich hoch aus wie vor sechs Monaten, wobei die Steigerung im Hochbau (+1.9%) erneut beinahe identisch war wie im Tiefbau (+1.8%).
US-Industrieproduktion im November leicht gestiegen Die Industrieproduktion legte im November nach Angaben der US-Notenbank zum Vormonat um 0.3 Prozent zu. Die Kapazitätsauslastung - ein wichtiger Faktor für die Geldpolitik der US-Notenbank - lag bei 81.5 Prozent. Analysten hatten hier mit 81.7 Prozent gerechnet. US-Wirtschaft mit stärkstem Quartalswachstum seit 4 Jahren Das US-BIP der stieg nach endgültigen Zahlen auf das Jahr hochgerechnet um 4.9 Prozent, wie die US-Regierung am Donnerstag mitteilte. Getrieben wurde das Wachstum im 3. Quartal von boomenden Exporten. Auch der Lageraufbau stützte: Die Unternehmen produzierten verstärkt auf Vorrat, um die steigende Nachfrage im Weihnachtsgeschäft bedienen zu können. BAK geht von einem Wachstum für das Gesamtjahr 2007 von 2.1 Prozent aus.
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