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Schweizer Handelsbilanzüberschuss überschreitet 10 Mrd-Marke Die Schweizer Ausfuhren konnten in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr wertmässig um 12.4 Prozent zulegen, so die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV). Der Verlauf nach Quartalen lässt dabei eine Wachstumsstabilisierung auf hohem Niveau erkennen. Zulegen konnten die Exporte der drei grössten Exportbranchen chemisch-pharmazeutische Industrie (+11.4%), Maschinen, Apparate, Elektronik (+12.2%) und Präzisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie (+12.7%). Was die Handelsbilanz betrifft, so konnte die Marke des Überschusses von 10 Mrd. Franken bereits bis Ende September überschritten werden. Dies entspricht einem kräftigen Plus von 20 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Die Preise der Exportgüter zogen einerseits deutlich stärker an (+5.7%) als noch vor Jahresfrist (+3.5%) und andererseits stärker als die Preise der importierten Güter (+3.5%).
Produzenten- und Importpreise tiefer als im Vormonat Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) publizierte Produzenten- und Importpreisindex sank im September 2007 gegenüber dem Vormonat um 0.3 Prozent. Die um 0.7 Prozent tieferen Importpreise sind dafür verantwortlich. Die Produzentenpreise blieben hingegen im Durchschnitt stabil gegenüber dem Vormonat. Seit September 2006 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2.4 Prozent, was unter der Jahresteuerung der letzten fünf Monate liegt (2.6 bis 2.8 Prozent). Tiefere Inlandpreise gegenüber dem Vormonat wurden unter anderem bei Gemüse und Fleisch registriert, höhere Preise zum Beispiel bei Gartenbauprodukten oder Stahl. Bei den Importpreisen wurden Preissenkungen unter anderem bei Soja, Gemüse, Erdöl (roh) und einem Teil der Erdölprodukte (Diesel, Flugpetrol, Heizöl, Schmieröle) beobachtet. Preiserhöhungen zeigten demgegenüber vor allem Erdgas und Benzin.
Weiterhin solide Umsatzsteigerung im Detailhandel Die realen Detailhandelsumsätze sind nach den provisorischen Ergebnissen des BFS bei gleicher Anzahl Verkaufstage im August 2007 im Vergleich zum August 2006 um 3.8 Prozent gestiegen. Kumuliert über die ersten acht Monate 2007 ergibt dies ein Umsatzplus von real 4.6 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode. Auffallend ist die ungleichmässige Verteilung innerhalb der Branche: Die Hauptgruppe „Bekleidung, Schuhe“ musste nämlich einen nominalen Rückgang um 1.1 Prozent hinnehmen. Bei den Untergruppen verzeichnete die Warengruppe „Wohnungseinrichtung“ die grösste nominale Umsatzsteigerung im August 2007 (+9.3% gegenüber August 2006). Gemäss den Schätzungen von BAK Basel Economics wächst die Bruttowertschöpfung des Detailhandels im laufenden Jahr um überdurchschnittliche 2.6 Prozent (2006: 1.6 Prozent).
US-Häusermarkt weiter in der Krise Die Zahl der Käufe bestehender Häuser und Wohnungen ist in den USA im September saisonbereinigt um weitere 8 Prozent zurückgegangen, wie die National Association of Realtors (NAR) berichtet. Dies entspricht einem Rückgang von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahresstand. Gleichzeitig ist das Angebot an Objekten nochmals leicht gestiegen. BAK Basel Economics prognostiziert für die USA im Jahr 2007 ein Wachstum der Bruttowertschöpfung von noch 2.1 Prozent (Schweiz: 2.7%).
Deutsche Unternehmen nur leicht pessimistischer als im September Der auf einer Unternehmensumfrage aufbauende Ifo-Geschäftsklimaindex gab im Oktober um 0.3 Punkte auf 103.9 Punkte nach. Dies entspricht einer leicht schlechteren Bewertung der Unternehmenssituation. Der Rückgang fällt jedoch geringer aus als allgemein erwartet, was als Indiz gegen einen bevorstehenden Konjunktureinbruch gilt. BAK rechnet für das Jahr 2007 mit einem Wachstum der deutschen Volkswirtschaft von 2.6 Prozent.
China noch in 2007 drittgrösste Wirtschaftsmacht der Welt Gemäss offiziellen Berechnungen legte das Bruttoinlandsprodukt der chinesischen Volkswirtschaft im dritten Quartal um 11.5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Im zweiten Quartal lag die Wachstumsrate noch bei 11.9 Prozent. Mit grösster Wahrscheinlichkeit wird China damit dieses Jahr Deutschland als drittgrösste Wirtschaftsnation ablösen. BAK Basel Economics erwartet für 2007 ein gesamtwirtschaftliches Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft von rund 12 Prozent.
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