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Schweizer Hochbau mit Wohnbau-Kater BAK Basel Economics veröffentlicht in der «Hochbauprognose 2007-2013» die jüngsten Entwicklungen und Prognosen für die Schweizer Bauwirtschaft. Für das laufende Jahr prognostiziert BAK ein Wachstum des Hochbaus von 1.2 Prozent. 2008 erwartet BAK einen Rückgang der realen Haochbauaufwendungen um 1.1 Prozent. Dies ist vor allem mit der negativen Entwicklung im Wohnungsbau zu begründen. Von 2009-2013 rechnet BAK mit einem jährlichen Zuwachs von durchschnittlich 0.7 Prozent. BAK erwartet im Jahr 2008 einen Rückgang der realen Hochbauaufwendungen von 1.1 Prozent. Vor allem die mit 3.5 Prozent vergleichsweise stark rückläufigen Ausgaben für den Wohnungsbau bremsen die Entwicklung des Schweizer Hochbaus. BAK sieht die Gründe für diesen Rückgang in den Korrekturbewegungen, die nun auf den Wohnbauboom der letzten Jahre folgen. Der Start von Grossprojekten im industriell gewerblichen Bau kann diese Entwicklung im kommenden Jahr zu einem gewissen Teil kompensieren. BAK rechnet bei den realen Betriebsbauaufwendungen im kommenden Jahr mit einer erneuten Beschleunigung auf 4.1 Prozent (2007: +3.4%). Bei den Infrastrukturbauten erwartet BAK im Jahr 2008 hingegen eine Stagnation der realen Bauaufwendungen.
Wohnimmobilienmarkt in guter Verfassung Im Sog der guten Wirtschaftslage geht der Trend zum Wohneigentum langfristig weiter. Die Wohneigentumsquote steigt bis ins Jahr 2022 um 5 Prozentpunkte auf 44 Prozent, die Zusatznachfrage beläuft sich auf rund 400’000 Einheiten. Als Folge dieser Entwicklung sinkt der zusätzliche Bedarf nach Mietwohnungen auf 21'000 Einheiten. Bei den Mietwohnungen leiden in verstärktem Mass grosse Wohnungen mit gehobenem Ausbaustandard unter der Konkurrenz durch das Wohneigentum, während die unteren und mittleren Segmente von der älter werdenden Bevölkerung profitieren.
Regulierungsdilemma: tiefe Preise versus Innovationsreichtum Eine neue, im Auftrag von Interpharma erstellte Studie von Plaut Economics unter Mitarbeit von BAK Basel Economics untersucht, welchen Einfluss staatliche Regulierungseingriffe auf die Innovationstätigkeit haben und welchen Zielkonflikten sie ausgesetzt sind. Ein funktionierender Technologietransfer, die Existenz von Clustern, der Schutz des geistigen Eigentums und das Ausmass an Produktmarktregulierungen sind aus Sicht der Innovationstätigkeit zentrale Standortfaktoren. Die Förderung von Bildung, Technologietransfers und Clustern beeinflusst die Innovationstätigkeit vor allem langfristig und ist damit nur bedingt durch die Politik steuerbar. Dagegen ist der Einfluss der Regulierung mittels der Ausgestaltung des Schutzes des geistigen Eigentums und der Produktmarktregulierungen deutlich kurzfristiger und direkter.
Die Hotelgäste in der Schweiz lassen sich vom schlechten Wetter nicht beirren Im August 2007 verzeichneten die Hotelbetriebe in der Schweiz 4.12 Millionen Logiernächte. Dies sind 3.7 Prozent mehr als im August 2006. Diese Zunahme ist hauptsächlich den ausländischen Gästen (+4.8%) zuzuschreiben. Die inländischen Gäste haben offenbar etwas sensibler auf das regnerische Wetter im August reagiert und ihre Nachfrage weniger stark gesteigert (+1.9%). Dies entspricht im Vergleich zur selben Vorjahresperiode einer Zunahme von 3.6 Prozent. Diese Zunahme geht hauptsächlich auf das Konto der ausländischen Gäste (+5.8%). Die inländische Nachfrage verzeichnete einen Logiernächteanstieg von nur 0.5 Prozent.
Arbeitslosigkeit im September 2007 Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende September 2007 99’681 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 1’076 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 2.6 Prozent im August 2007 auf 2.5 Prozent im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verminderte sich die Arbeitslosigkeit um 22’195 Personen (-18.2%). Insgesamt wurden 154’395 Stellensuchende registriert, 1’840 weniger als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode sank diese Zahl damit um 30’485 Personen (-16.5%). Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich um 510 auf 13’601 Stellen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 2’335 Stellen mehr gemeldet. BAK Basel Economics erwartet im Jahresdurchschnitt 2007 eine Arbeitslosenquote von 2.8 Prozent und für 2008 eine von 2.6 Prozent.
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