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Deutlicher Anstieg der Baupreise Die Baupreise sind im Halbjahr zwischen Oktober 2006 und April 2007 erneut angestiegen (+1.8%). Dies besagt der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Baupreisindex. Die Teuerung fiel etwas tiefer als in den sechs vorangegangenen Monaten aus, wobei die Steigerung im Hochbau (+1.8%) und im Tiefbau (+1.6%) praktisch identisch war. Die Hauptgründe für diese Entwicklung liegen in der allgemein guten Wirtschaftslage sowie im weiteren Anstieg der Materialpreise (Preisindex für Baumaterialien +13% innert Jahresfrist). Zwischen April 2006 und April 2007 ist das Preisniveau im gesamten Baugewerbe um 4.3 Prozent gestiegen (Hochbau: +4.2%, Tiefbau: +4.6%). BAK Basel Economics rechnet im Jahr 2007 mit einer Zunahme von 3.5 Prozent.
Hohe Dynamik im schweizerischen Fremdenverkehr Gemäss ersten Schätzungen des BFS gaben die im Ausland ansässigen Gäste (inklusive Kurzaufenthalter) 2006 in der Schweiz 13.3 Milliarden Franken aus, 785 Millionen mehr als ein Jahr zuvor (+6.3%). Die Ausgaben von gebietsansässigen Reisenden im Ausland entwickelten sich mit einer Zunahme um 1.3 Milliarden Franken (+12%) auf 12.4 Milliarden Franken noch dynamischer. Daraus resultiert ein Aktivsaldo der Fremdenverkehrsbilanz von 951 Millionen Franken, was im Vergleich zum Vorjahressaldo einer Abnahme um 542 Millionen entspricht.
Grenzgänger profitieren vom Wirtschaftsaufschwung Die Grenzgängerstatistik des BFS weist per Ende des 1. Quartals 2007 insgesamt 192'800 erwerbstätige Grenzgängerinnen und Grenzgänger ausländischer Nationalität aus. 2007 machte sich der wirtschaftliche Aufschwung bei den Grenzgängerinnen und Grenzgängern stark bemerkbar. Die Zuwachsrate des ersten Quartals im Vergleich zum Vorjahr (+7.4%) übertraf jene aller Erwerbstätigen (+2.1%) deutlich.
KMU mit guten Wachstumsperspektiven Die kleinen und mittelgrossen Unternehmen (KMU) der Schweiz profitieren weiterhin vom konjunkturellen Aufwind, wie das quartalsweise auf Basis einer Befragung von 500 Betrieben erhobene KMU-Barometer feststellt. Das Wachstum der KMU hat sich im 2. Quartal nochmals leicht beschleunigt. Dabei lag vor allem die Binnennachfrage deutlich über den im März geäusserten Erwartungen. Bei den Dienstleistungsbetrieben verzeichneten per saldo 52 Prozent der befragten Firmen eine Verbesserung des Geschäftsklimas. Damit profitierten diese stärker vom Aufschwung als die Industrieunternehmen, von denen lediglich 31 Prozent eine Verbesserung feststellten. Der Spielraum zu Preiserhöhungen wurde ausgenutzt, was die Ertragslage zusätzlich verbesserte. Auch der Personalbestand wurde per saldo bei 17 Prozent der befragten Firmen aufgestockt. Die befragten KMU rechnen vor dem Hintergrund der vollen Auftragsbücher damit, dass sie Umsatz und Ertrag auch im dritten Quartal werden halten können. Die Dienstleistungsunternehmen zeigen sich dabei deutlich optimistischer als die Industriebetriebe.
ifo Geschäftsklima Deutschland hat sich etwas abgeschwächt Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft hat sich im Juni verschlechtert. Die befragten Unternehmen beurteilen ihre derzeitige Geschäftslage etwas weniger positiv als im Vormonat, und auch der Optimismus in ihren Geschäftserwartungen für das kommende halbe Jahr hat sich abgeschwächt. Beide Komponenten des Geschäftsklimas sind aber nach wie vor auf einem hohen Niveau und sprechen für eine weiterhin robuste Konjunktur. BAK Basel Economics erwartet ein reales BIP-Wachstum von 2.9 Prozent im Jahr 2007.
Langsames BIP-Wachstum im 1. Quartal in USA Die US-Wirtschaft ist zum Jahresanfang so langsam gewachsen wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt legte im ersten Quartal mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate von 0.7 (zweite Schätzung 0.6) Prozent zu, wie das US-Wirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte. Hauptgrund für die Wachstumsschwäche war ein kräftiger Anstieg der Importe sowie ein Abbau der Lagerbestände bei US-Firmen. Die Konsumausgaben hielten sich dagegen gut. BAK Basel Economics rechnet mit einem realen BIP-Wachstum von 2.2 Prozent im Jahr 2007.
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