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Schweizer Wirtschaft gut ins neue Jahr gestartet Die positive Entwicklung der Schweizer Wirtschaft setzte sich im 1. Quartal 2007 fort. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz nahm im Vergleich zum Vorquartal um 0.8 Prozent zu. Im Vergleich mit dem ersten Quartal des Vorjahres resultierte ein Wachstum von 2.4 Prozent. Verwendungsseitig wurde das Wachstum vor allem durch den privaten Konsum und die Nettoexporte gestützt. Der private Konsum hat im 1. Quartal mit 0.7 Prozent gegenüber dem Vorquartal kräftig zugelegt. Erneut haben die privaten Haushalte auch in denjenigen Konsumgruppen grössere Ausgaben getätigt, die eher von der Konjunkturentwicklung abhängig sind. Das Wachstum der Exporte von Waren und Dienstleistungen betrug im ersten Quartal 2007 1.6 Prozent. Getragen wurde dieses Wachstum massgeblich von den Warenausfuhren (+2.6%), während die Exporte von Dienstleistungen um 1.0 Prozent zurückgingen. Produktionsseitig ist die Wertschöpfung vor allem im Bereich Handel, Gastgewerbe, Verkehr und Nachrichtendienste (+1.5%) sowie im durch Finanzmarktdienste dominierten Sektor deutlich gestiegen (+1.0%). Auch das Baugewerbe (+0.6%) und der durch öffentliche Dienstleistungen (+0.5%) geprägte Bereich verzeichneten eine Wertschöpfungszunahme. Demgegenüber nahm die Wertschöpfung im Industriesektor um 0.5 Prozent ab. Bei der Landwirtschaft fiel die Wertschöpfungsabnahme hingegen deutlich aus (-4.8%). Für das laufende Jahr rechnet BAK Basel Economics mit einem realen BIP-Wachstum von 2.1 Prozent.
Wachstumsverlangsamung im Schweizer Aussenhandel Im April 2007 erhöhten sich die Exporte nominal um 11.6 Prozent. Arbeitstagbereinigt - der Berichtsmonat zählte einen Werktag mehr als der Vorjahresapril - blieb das Wachstum mit 5.8 Prozent sichtbar unter den zweistelligen Raten der letzten 10 Monate. Auch saisonbereinigt (Vormonatsvergleich) bestätigte sich die Wachstumsverlangsamung. Zu ergänzen ist allerdings, dass die Ausfuhren im Vorjahresmonat kräftig zugenommen hatten und damit eine hohe Messlatte schufen. Im Berichtsmonat nahmen die Exportgüterpreise mit einem Wachstum von 4.0 Prozent deutlich zu.
Leichter Anstieg des Preisniveaus im Mai Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Mai 2007 einen Anstieg um 0.2 Prozent im Vergleich zum Vormonat und erreichte den Stand von 101.6 Punkten (Dezember 2005 = 100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 0.5 Prozent, verglichen mit Jahresraten von ebenfalls 0.5 Prozent im April 2007 und von 1.4 Prozent im Mai 2006. Der Anstieg des Landesindex der Konsumentenpreise ist dabei insbesondere auf höhere Preise für Benzin und Wohnungsmieten zurückzuführen.
US-Wirtschaft verliert an Schwung Die US-Wirtschaft ist zum Jahresanfang so langsam gewachsen wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im ersten Quartal lediglich um 0.6 Prozent zu, wie das US-Wirtschaftsministerium mitteilte. Damit halbierten die Statistiker ihre erste Schätzung von 1.3 Prozent. Hauptgrund für die Wachstumsschwäche war ein kräftiger Anstieg der Importe sowie ein Abbau der Lagerbestände bei US-Firmen. Die Statistik zeigte jedoch trotz der Abwärtsrevision, dass sich einige Teile der US-Wirtschaft in überraschend guter Verfassung befanden. So nahm etwa der Privatkonsum um 4.4 Prozent zu und damit noch deutlicher als zunächst angenommen. BAK Basel Economics erwartet für das laufende Jahr ein BIP-Wachstum in den USA von 2.5 Prozent.
Zahl der Arbeitslosen in Deutschland auf Fünf-Jahres-Tief Die Arbeitslosenzahl in Deutschland ist auf den tiefsten Stand seit fünfeinhalb Jahren gefallen. Im Mai waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) 3.806 Millionen Arbeitslose registriert. Das waren 161’000 weniger als im April und 732’000 weniger als vor einem Jahr. Der Beschäftigungsanstieg setze sich ebenso fort wie die Zunahme der offenen Stellen. Niedriger als im Mai war die Arbeitslosenzahl zuletzt im November 2001 mit knapp unter 3.8 Millionen. Eine weitere Bestmarke könnte die Arbeitslosenzahl im Herbst nehmen. Gemäss der Bundesagentur für Arbeit ist es nicht ausgeschlossen, dass die Zahl im Oktober oder November unter 3.5 Millionen fallen könnte.
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