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Leichter Anstieg der geleisteten Arbeitsstunden in der Schweiz im Jahr 2005 Laut Angaben des Bundesamts für Statistik (BfS) stiegen die geleisteten Arbeitsstunden im Jahr 2005 gegenüber dem Jahr 2004 um 0.4 Prozent an und überschritten erstmals die Grenze von 7 Milliarden Arbeitsstunden. Während das Absenzvolumen leicht zunahm (+1.9%) blieb das gesamtwirtschaftliche Überzeitvolumen unverändert auf dem Vorjahresniveau von rund 176 Millionen geleisteten Überstunden, was ungefähr 90'000 Vollzeitstellen entspricht. Auch die wöchentliche Normalarbeitszeit der Vollzeitarbeitenden blieb konstant und betrug im Jahr 2005 durchschnittlich 42 Stunden und 20 Minuten. Für das Jahr 2006 rechnet BAK Basel Economics aufgrund der angestiegenen Beschäftigungszahlen mit einer Erhöhung des Arbeitsvolumens von rund einem Prozent.
Verbessertes Geschäftsklima in Deutschland deutet robuste Konjunktur an Die neusten Zahlen des Ifo-Geschäftsklima-Indexes verweisen auf einen sehr robusten Zustand der Konjunktur in Deutschland und deuten an, dass die Delle im Aufschwung zu Beginn des Jahres bereits überwunden ist. Der Index erreichte im Dezember 2006 mit 108.7 Punkten ein 15-Jahreshoch, verlor nach dem Jahreswechsel jedoch an Terrain. Im März verbesserte sich das Geschäftsklima nun wieder deutlich und der Indexwert stieg um 0.7 auf 107.7 Punkte an. Massgeblich dafür verantwortlich sind die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate; der Index der Erwartungen legte um 0.6 auf 103.2 Zähler zu. Dank den unverändert positiven Export-Erwartungen hat sich insbesondere das Klima in der Industrie deutlich aufgehellt. Aufgrund der weiterhin optimistischen Konsumentenstimmung ergeben sich auch für den Handel äusserst günstige Perspektiven. BAK erwartet für Deutschland im Jahr 2007 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 2.4 Prozent.
Zahl der Arbeitslosen in Deutschland deutlich gesunken Die Zahl der registrierten Arbeitslosen sank in Deutschland im März 2007 gegenüber dem Vormonat um 114'000 auf 4.11 Millionen Personen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Rückgang um 870'000. Damit lag die Arbeitslosenquote im März 2007 bei 9.8 Prozent und somit wieder unter der Marke von zehn Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2007 rechnet BAK mit einer Arbeitslosenquote von 9.5 Prozent in Deutschland.
Wirtschaftswachstum in den USA im vierten Quartal 2006 kräftiger als erwartet Die Wirtschaft der USA ist Ende 2006 stärker gewachsen als zunächst angenommen. Das Handelsministerium revidierte die Zahlen für das letzte Quartal 2006 auf 2.5 Prozent nach oben. Gegenüber der Wachstumsrate von 2 Prozent im dritten Quartal bedeutet dies eine Beschleunigung des Expansionstempos. Insgesamt schätzt das Ministerium, dass die amerikanische Wirtschaft im vergangenen Jahr um 3.3 Prozent gewachsen ist – das dritte Jahr in Folge mit einer Wachstumsrate über 3 Prozent. Das überraschend dynamischere Wachstum lässt sich hauptsächlich mit dem verstärkten Aufbau der Lagerbestände der Unternehmen begründen. Dagegen übte der Immobilienmarkt einen dämpfenden Einfluss aus. Die Ausgaben für Eigenheime sanken um beinahe 20 Prozent und damit stärker als ursprünglich angenommen.
Geringeres Konsumentenvertrauen und rückläufige Verkaufszahlen auf dem Immobilienmarkt in den USA In den USA sind im März sowohl der Index des Konsumentenvertrauens (von 111.2 auf 107.2) als auch der Index für die Zukunftserwartungen (von 93.8 auf 86.9) zurückgegangen. Das geringere Vertrauen wird primär auf die höheren Benzinpreise, die Turbulenzen im Subprime-Segment des Hypothekarmarktes und auf die Korrektur am Aktienmarkt zurückgeführt. Weiterhin negative Schlagzeilen liefert zudem der Immobilienmarkt der USA. Gemäss den Angaben des Wohnbauministeriums ist die Zahl der verkauften neuen Häuser im Februar im Vergleich zum Vormonat um 3.9 Prozent gefallen. Aufgrund der sehr tiefen Temperaturen im Februar, welche nicht unbedingt zum Abschluss von Hauskäufen animiert haben dürften, wird vermutet, dass dieser Einbruch teilweise das Resultat von verschobenen Kaufentscheiden ist. Insgesamt erwartet BAK für 2007 in den USA eine gegenüber 2006 deutlich abgeschwächte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 2.5 Prozent.
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