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Services > News & Media > News > Archive 2007  
   

Kommentar zur Woche 8

23.02.2007

 

Schweiz: Höchstes Beschäftigungswachstum seit fünf Jahren
Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) haben im vierten Quartal 2006 sowohl die Zahl der Erwerbstätigen als auch jene der Beschäftigten im Vergleich zum 4.Quartal 2005 wie schon im Vorquartal deutlich zugenommen. Am Ende des 4. Quartals 2006 zählte die Schweiz gemäss der Erwerbstätigenstatistik 2.4 Prozent mehr Erwerbstätige als noch vor einem Jahr. Es sind sowohl mehr Männer (+2.3%, auf 2.4 Mio.) als auch mehr Frauen (+2.6%, auf 1.9 Mio.) erwerbstätig. Gemäss der Beschäftigungsstatistik (BESTA) hat sich das Beschäftigungswachstum verstärkt (+1.6% Jahreswachstum). Im sekundären Sektor (+2.4%) war der Zuwachs erneut höher als im tertiären Sektor (+1.3%). BAK Basel Economics rechnet für das Jahr 2007 mit einem Anstieg der Erwerbstätigenzahl um 1.4 Prozent.

Schweizer Aussenhandel im anhaltenden Höhenflug
Laut der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) nahm der schweizerische Aussenhandel seinen letztjährigen Schwung mit ins neue Jahr. Die Exporte und Importe wuchsen auch im ersten Monat 2007 zweistellig. Nahezu alle Branchen profitierten von einer deutlich gestiegenen Nachfrage aus sämtlichen Wirtschaftsregionen. Die Handelsbilanz schloss mit einem kräftigen Überschuss von 1.3 Mrd. CHF, womit dieser um fast die Hälfte höher als im entsprechenden Vorjahresmonat zu liegen kam. Im Januar 2007 erhöhten sich die Exporte nominal um 15.4 Prozent auf 15.6 Mrd. CHF (real: +14.6%). Auch saisonbereinigt blieb der Expansionsrhythmus auf hohem Niveau, wenn gleich die Entwicklung nicht ganz an das starke Dezemberergebnis anknüpfen konnte. Die Preise der ausgeführten Waren nahmen insgesamt nur leicht zu, bedingt durch die gesunkenen Preise im Chemie- und Maschinenbereich. Die Importe steigerten sich nominal um 13.2 Prozent auf 14.3 Mrd. CHF (real: +9.4%). Auch hier hielt der seit September 2006 registrierte Wachstumsauftrieb weitgehend an. Für das laufende Jahr geht BAK Basel Economics von einem Wachstum der Güterexporte um 4.9 Prozent und der Güterimporte um 4.3 Prozent aus.

Rückgang des Produzenten- und Importpreisindex im Januar 2007
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise ging im Januar 2007 gegenüber dem Vormonat um 0.2 Prozent zurück und erreichte den Stand von 105.2 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Der Rückgang betraf sowohl die Inland- als auch die Importprodukte, wobei dieser bei den Inlandprodukten mit 0.1 Prozent stärker ausfiel als bei den Importprodukten (-0.2%). Das Preisniveau des Gesamt-angebots von Inland- und Importprodukten lag im Januar 2007 um 2.2 Prozent höher als vor einem Jahr, womit die Jahresteuerung den tiefsten Wert seit April 2006 erreichte.

Japans Notenbank erhöht Leitzins um 25 Basispunkte
Die japanische Notenbank hat den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht. Damit liegt der Schlüsselzins neu bei 0.5 Prozent. Nach dieser Ankündigung stieg der Yen zunächst zum Dollar und Euro und der Nikkei-Aktienindex erholte sich fast vollständig von seinen vorherigen Verlusten. Die Notenbank hatte zuletzt im Juli 2005 ihren Schlüsselzins auf 0.25 Prozent angehoben. Angesichts der Konjunkturbelebung hatte sie damals ihre jahrelange Nullzins-politik beendet. Für das Jahr 2007 erwartet BAK Basel Economics beim japanischen Bruttoinlandprodukt ein Wachstum von 2 Prozent.

Die US-Konsumentenpreise stiegen im Januar 2007 über Erwarten
Der Index der amerikanischen Konsumentenpreise ist im Januar 2007 um 0.2 Prozent angewachsen, nachdem der Index bereits im Dezember 2006 um 0.4 Prozent gestiegen war. Gemäss dem US-Arbeitsministerium in Washington konnten die kräftig erhöhten Preise für Nahrungsmittel und medizinische Versorgung durch die fallenden Energiepreise nur teilweise ausgeglichen werden. Die Gesundheitskosten legten dabei um 0.8 Prozent zu. Einen solch grossen Anstieg war zuletzt im August 1991 verzeichnet worden. Für das Jahr 2007 erwartet BAK Basel Economics einen Anstieg der Konsumentenpreise in den USA von 1.6 Prozent, nach einem Anstieg von 3.2 Prozent im Jahr 2006.

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