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Services > News & Media > News > Archive 2007  
   

Kommentar zur Woche 4

26.01.2007

 

Höhere Produzenten- und Importpreise in der Schweiz für 2006

Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) blieb der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise im Dezember 2006 gegenüber dem Vormonat unverändert auf 105.4 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Die jahresdurchschnittliche Veränderung des Gesamtindex beträgt im Jahr 2006 jedoch 2.4 Prozent gegenüber 2005 und stellt somit die höchste Jahresteuerung seit mehreren Jahren dar. Dabei stieg der Importpreisindex (+3.1%) deutlich stärker an als der Produzentenpreisindex (+2.1%). Hauptverantwortlich für diese Preiserhöhung waren wie schon in den Vorjahren die gestiegenen Preise für Erdöl- und Metallprodukte.

Deutliche Zunahme neuer Strassenfahrzeuge in der Schweiz

In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr deutlich mehr Strassenfahrzeuge in Verkehr gesetzt. Die Zunahme betrug für das Total der Fahrzeuge 3.7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der starke Anstieg wurde vor allem durch die Sachentransportfahrzeuge (+11.5%) und die Industriefahrzeuge (+7.6%) verursacht. Bei den Personenwagen betrug der Anstieg zum Vorjahr rund 3.5 Prozent.

Ifo Geschäftsklimaindex in Deutschland leicht gesunken

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Januar etwas gesunken. Die befragten Unternehmen berichten weiterhin von einer sehr guten Geschäftslage, bewerten sie aber nicht ganz so günstig wie im Vormonat. Dies hängt vermutlich auch mit der Mehrwertsteuererhöhung zusammen. Erneut etwas zuversichtlicher sind die Unternehmen dagegen für die Entwicklung in den nächsten sechs Monaten: Die Geschäftserwartungen sind zum vierten Mal in Folge gestiegen. Das deutet darauf hin, dass die Konjunktur nach einem leichten Dämpfer zu Jahresbeginn im Laufe der nächsten Monate wieder an Fahrt aufnehmen wird. BAK Basel Economics erwartet für Deutschland ein reales BIP-Wachstum von 2.0 Prozent für 2007.

Gestiegene Industrie-Auftragseingänge in der Eurozone

In der Eurozone (EZ12) stiegen die Auftragseingänge in der Industrie im November 2006 um 1.4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Gegenüber November 2005 resultiert ein Zuwachs von 6.2 Prozent. Wie Eurostat weiter meldete, verzeichnete auch die Gesamtheit der EU-Industrien (EU25) im November 2006 einen deutlichen Auftragseingangsanstieg von 1.1 Prozent gegenüber dem Oktober. Im Vorjahresvergleich resultiert ein Plus von 7.3 Prozent. BAK Basel Economics erwartet im laufenden Jahr ein reales BIP-Wachstum von 2.3 Prozent für die Eurozone.

Britische Wirtschaft 2006 im Hoch

Wie das nationale britische Statistikamt mitteilte, expandierte die Wirtschaft im 4. Quartal 2006 um 0.8 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das Jahreswachstum der britischen Volkswirtschaft beläuft sich demnach auf 2.7 Prozent in 2006. Vor allem der Dienstleistungssektor, im speziellen die Finanzbranche, waren die Treiber der boomenden Konjunktur. Mit dem beschleunigten Wachstum ging jedoch ein Anstieg der Inflation auf zuletzt 3 Prozent einher. BAK Basel Economics rechnet für das Vereinigte Königreich in 2007 mit einem realen BIP-Wachstum von 2.7 Prozent bei einer Jahresinflationsrate von 2.1 Prozent für das Vereinigte Königreich.

Wirtschaftswachstum in China weiterhin ungebremst

Chinas Wirtschaft ist auch im vergangenen Jahr mit einem BIP-Anstieg von 10.7 Prozent rasant gewachsen. Das Bruttoinlandprodukt erreichte einen Stand von 3.36 Billionen Franken, wie die Regierung in Peking bekannt gab. Die staatlichen Massnahmen, das Wachstum etwas abzubremsen, haben bis jetzt kaum Wirkung gezeigt. Vor allem der explodierende Aussenhandelsüberschuss 2006 (+75%) bereitet der chinesischen Regierung Sorgen. BAK Basel Economics erwartet 2007 ein reales BIP-Wachstum von 9.7 Prozent für die chinesische Volkswirtschaft.

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