Home
Services
News & Media
Free Forecasts
Products & Projects
Reports & Studies
Events
Competences
Forecasts
Benchmarking
Location Factor Analysis:
• Accessibility
• Innovation
• Quality of Life
• Regulation
• Taxation
Industry Studies:
• Life Sciences
• Technology Sectors
• Financial Sector
• Retail Sector
• Tourism
Impact Studies
Regional Projects
Public Finance
Governance Projects
OPENCities Monitor
Consultancy
About Us
Who we are
Where we are
Jobs
Contact
Services > News & Media > News > Archive 2009  
   
Kommentar zur Woche 51
18.12.2009
Schweiz: Die PAUL-Indizes im Plus
Die neusten Zahlen der Produktions-, Auftrags-, Umsatz- und Lagerindizes (PAUL-Indizes) zeigen im dritten Quartal 2009 eine positive Entwicklung. Die vom Bundesamt für Statistik (BFS) publizierten Reihen weisen alle, ausser dem Fertigwarenlagerindex (-5.1%), im Vergleich zum Vorquartal eine Zunahme aus. Besonders positiv zeigt sich die Entwicklung im Bereich Auftragseingang (+4.2%) und Auftragsbestand (+4.4%). Diese positive Trendwende ist erfreulich, trotzdem liegen die Werte immer noch weit unter den Niveaus von vor der Rezession. BAKBASEL erwartet 2010 für die Schweiz ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 0.7 Prozent.

Schweiz: Konjunkturtendenzen deuten auf ein moderates Wachstum hin
Gemäss der Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes hat die Schweizer Wirtschaft im dritten Quartal die Rezession überwunden. Für 2010 zeichnet sich dennoch nur ein moderates Wachstum ab. Diese verhaltene Wirtschaftsdynamik hat ihre Hauptursache im gedämpften privaten Konsum. Der bis anhin robuste Verlauf wird 2010 doch von den sehr trüben Aussichten am Arbeitsmarkt – es wird eine Arbeitslosenquote gegen 5 Prozent erwartet – beeinflusst. Die tiefe Industrieauslastung wird auch eher hemmend auf die Ausrüstungsinvestitionen wirken. Einzig die steigenden Exporte, durch den weltweit anziehenden Handel und die erhöhte Produktion in den Schwellenländern, werden für positive Impulse sorgen.

Schweiz: Stabilisierung des Baupreisindexes
Für den vom BFS jeweils für ein Halbjahr publizierten Baupreisindex zeichnet sich eine Trendwende ab. Nach dem starken Rückgang in der vorangegangenen Halbjahresperiode hat sich der Index von April bis Oktober 2009 stabilisiert und ist nur um 0.1 Prozent gewachsen. Vor allem die Preise im Segment Tiefbau haben zugelegt (+0.6%). Die Gründe liegen in den gestiegenen Baumaterialpreisen und der allgemein verbesserten Wirtschaftslage. BAKBASEL erwartet, dass die realen Bauaufwendungen 2010 um 1.2 Prozent zurückgehen werden.

Schweiz: Gestiegene Autoimporte erfreuen Importeure
Im November 2009 wurden zum ersten mal seit März 2009 wieder mehr Autos verkauft. Im Vergleich zum gleichen Monat im Vorjahr betrug die Zunahme 5.6 Prozent. Der Verband der Automobilimporteure sieht darin ein Anzeichen, dass die Baisse überwunden sei. Die Konsumenten sehen die Zukunft weniger unsicher und kaufen wieder deutlich mehr Autos. Einzig die Krisenmarken wie Opel oder Chrysler mit unsicherer Zukunft weisen eine deutlich negative Entwicklung auf. Für 2010 erwartet BAKBASEL ein Nullwachstum des realen privaten Konsums in der Schweiz.

EU: Schlechte Nachrichten über Industrieproduktion
In der Eurozone sind diese Woche die Zahlen der Industrieproduktion für Oktober 2009 erschienen. Diese zeigen eine negative Entwicklung sowohl in der Eurozone (EZ16) als auch in der ganzen Europäischen Union (EU27). Vor allem Verbrauchsgüter wurden weniger produziert. Ein kleiner Lichtblick ist die gestiegene Produktion von Vorleistungsgütern, welche zur Produktion von anderen Gütern benötigt werden. Dies deutet auf einen positiven zukünftigen Verlauf hin.

OECD: Frühindikatoren zeigen Erholung
Die von der OECD veröffentlichen Frühindikatoren (CLI) zeigen eine Wirtschaftliche Erholung in den 30 Mitgliedsländern an. Der Index für die Gruppe führender Industriestaaten liegt 5.7 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Jahresvergleich ist der Index in der Euro-Zone doppelt so stark gestiegen wie in den USA. Auch in den beiden grössten Schwellenländern China und Indien zeigt der Index eine Erholung an.

USA: Die Fed lässt die Leitzinsen tief
Der Leitzins in den USA bleibt unverändert auf seinem Tiefststand von 0 bis 0.25 Prozent. Die geringe Inflationserwartung ermöglicht es der Fed die Zinsen zur Stützung der weiterhin schwachen Wirtschaft tief zu halten, obschon die Notenbank von einer positiven Wirtschaftsentwicklung ausgeht. Zudem kündigte sie an, dass die ersten Stützungsmassnahmen zur Stabilisierung des Finanzsystems anfangs Februar 2010 auslaufen werden.















back

disclaimer email this print preview top of page

News
2012
Archive 2011
Archive 2010
Archive 2009
Archive 2008
Archive 2007

Medienmitteilungen
2012
Archive 2011
Archive 2010
Archive 2009
Archive 2008
Archive 2007

Medienecho
2012
Archive 2011
Archive 2010
Archive 2009
Archive 2008

Media
Referate und Fernsehbeiträge
Publizierte Artikel
Medienverteiler