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Kommentar zur Woche 49 |
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04.12.2009 |
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Überdurchschnittliche Erreichbarkeit der Kantone Zürich, Basel-Stadt und Aargau Gemäss der neuen Erreichbarkeits-Studie von BAKBASEL, welche im Auftrag der Kantone Aargau, Basel-Stadt und Zürich durchgeführt wurde, haben diese drei Kantone eine im europäischen Vergleich überdurchschnittlich gute Erreichbarkeit. Dies gilt sowohl in Bezug auf Reiseziele in Europa (kontinentale Erreichbarkeit) als auch weltweit (globale Erreichbarkeit). Diese Kantone profitieren dabei von der zentralen Lage in Europa und guten Anbindungen an das Land- sowie vor allem auch an das Luftverkehrsnetz. Der Kanton Zürich besitzt zudem die höchste regionale Erreichbarkeit aller 26 Schweizer Kantone, gefolgt von Basel-Stadt und Aargau. Der Kanton Aargau profitiert dabei von der Lage zwischen den beiden Wirtschaftsschwergewichten Basel-Stadt und Zürich. Die regionale Erreichbarkeit im motorisierten Individualverkehr ist in den meisten Schweizer Regionen während der letzten 3 Jahre allerdings gesunken. Die höhere Auslastung der vorhandenen Infrastruktur führte zur leichten Abnahme der Erreichbarkeitswerte. Dieser Effekt konnte jedoch, vor allem in der Region Basel und Zürich, mit der Fertigstellung grösserer Verkehrsprojekte teilweise kompensiert werden.
Schweiz: Positive Konjunktursignale Gemäss der Schätzung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) sind in der Schweiz positive Konjunktursignale zu verzeichnen. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) legte zwischen Juli und September real um 0.3 Prozent zu. Primär kommen die positiven Impulse von der Binnennachfrage. Der Konsum stieg in den vergangenen zwei Quartalen um je 0.6 Prozent. Ebenfalls gestiegen ist der Staatskonsum, was unter anderem eine Folge des antizyklischen Ausgabeverhaltens der öffentlichen Hand ist. Die positive Entwicklung der Nettoexporte (Exporte - Importe) war ein weiterer Beitrag zum BIP- Wachstum. Und erstmals seit Anfang 2008 war wieder vom Finanzsektor, welcher in der Schweiz gut 20 Prozent der Wirtschaftsleistung generiert, ein positiver Wachstumsbeitrag zu verzeichnen. BAKBASEL rechnet für die Schweiz für das laufende Jahr mit einem BIP-Rückgang von -1.9 Prozent und für das kommende Jahr mit einem leichten BIP-Anstieg von 0.5 Prozent.
Schweiz: Leichter Anstieg der Preise Im November 2009 verzeichnete der vom Bundesamt für Statistik berechnete Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) einen leichten Anstieg um 0.2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Damit erreichte er einen Stand von 103.9 Punkten. Die Skalierung des LIK ist derart, dass Dezember 2005=100 Punkte gilt. Der Index blieb innert Jahresfrist stabil, während im Oktober noch eine rückläufige Jahresrate von -0.8 Prozent zu verzeichnen war. Verglichen mit November 2008 beträgt die Teuerung des letzten Monats 1.5 Prozent. BAKBASEL erwartet für das nächste Jahr eine Teuerung von 1.0 Prozent.
Steigende Konsumstimmung in der Schweiz Der von der Credit Suisse herausgegebene SVME-Einkaufsmanager-Index stieg im November auf 55 Zähler im Vergleich zu 54 Zählern im Vormonat. Der Index ist ein Indikator für die Konsumentenstimmung. Aus der Befragung kann ein mögliches Konsumverhalten von Privatpersonen in der näheren Zukunft abgelesen werden. Hauptsächlich aufgrund steigender Arbeitslosenzahlen rechnet BAKBASEL für 2010 nur mit stagnierenden Konsumausgaben (-0.1%).
EURO-Zone: Rückkehr zu positiver Teuerung, stagnierende Arbeitslosigkeit Im EURO-Raum betrug die Teuerung im November gegenüber dem entsprechenden Monat des Vorjahres 0.6 Prozent. Letztmals war in dem aus 16 Staaten bestehenden Euro-Raum im April dieses Jahres eine positive Teuerung von ebenfalls 0.6 Prozent gemessen worden. Wider Erwarten hat sich die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone im Oktober nicht erhöht. 9.8 Prozent betrug die saisonbereinigte Quote, was im Vergleich zur revidierten Vormonatsquote somit keine Veränderung bedeutet. In der EU-27 stieg die Arbeitslosigkeit jedoch auf 9.3 Prozent von 9.2 Prozent im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Somit waren in der Euro-Zone im Oktober 15.567 Mio. und in der EU-27 22.51 Mio. Arbeitnehmer erwerbslos. 3.215 Mio. der rund 22 Mio. Arbeitslosen im Euro-Raum sind Deutsche Staatsbürger. Die Zahl hat sich gegenüber Oktober um 13'000 reduziert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren im Oktober jedoch 227'000 Personen mehr ohne Arbeit, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. BAKBASEL rechnet für die EURO-Zone für 2010 mit einer ähnlichen Wirtschaftsentwicklung wie in der Schweiz (+0.5%).
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