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Kommentar zur Woche 45 |
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06.11.2009 |
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Mässige Aussichten für den Schweizer Tourismus Für die kommende Wintersaison (November 2009 bis April 2010) erwartet BAKBASEL einen Rückgang der Zahl der Hotelübernachtungen in der Schweiz um 3.7 Prozent. Vor allem die ausländische Nachfrage dürfte einen weiteren kräftigen Rückgang erleiden (-5.1%). Die Binnennachfrage zeigt sich zwar deutlich stabiler, wird aber voraussichtlich ebenfalls um 1.9 Prozent zurückgehen. Eine nachhaltige Erholung des Schweizer Tourismus ist erst gegen Jahresende 2010 zu erwarten. Danach wird die Schweizer Hotellerie aber wieder eine deutliche Erholung erfahren. Gemäss provisorischen Ergebnissen des Bundesamts für Statistik (BFS) reduzierten sich die Logiernächte im September 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0.4 Prozent auf 3.4 Millionen. Während die inländische Nachfrage stabil ausfiel, verringerte sich diejenige der BesucherInnen aus dem Ausland um 0.7 Prozent auf 1.8 Millionen Logiernächte.
Schweiz: Weiter ansteigende Arbeitslosigkeit Das Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) meldet einen Anstieg der Arbeitslosenquote von 3.9 im September auf 4.0 Prozent im Oktober 2009. Die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben Arbeitslosen erhöhte sich um 3'729 auf neu 158'138. Die Saisonbereinigte Arbeitslosenquote verharrte im Monat Oktober auf demselben Stand wie im Vormonat (4.1%). BAKBASEL rechnet für das laufende Jahr mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit und für das Jahr 2010 mit einer Arbeitslosenquote von über 5 Prozent.
Trendwende bei den Schweizer Konsumentenpreisen Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise erhöhte sich im Oktober 2009 gegenüber dem Vormonat um 0.6 Prozent und erreicht den Stand von 103.7 Punkten (Basis Dezember 2005). Im September verzeichnete der Index gegenüber dem Vormonat eine stabile Entwicklung. Die ansteigende Teuerung ist mit dem Auslaufen des Basiseffekts bei den Energiepreisen erklären. Allerdings bleibt die innert Jahresfrist aufgelaufene Teuerung mit einem Minus 0.8 Prozent im negativen Bereich. BAKBASEL erwartet auch für das Gesamtjahr eine leicht negative Teuerung (-0.3%). Für das kommende Jahr zeichnet sich eine Normalisierung bei der Preisentwicklung ab (+1.0%).
Schweiz: Stabiler PMI Der von der Credit Suisse (CS) gemeinsam mit dem Verband für Materialwirtschaft und Einkauf herausgegebene Einkaufsmanger-Index sank im September gegenüber dem Vormonat leicht um 0.3 Punkte auf 54 Zähler. Negativ zu Buche schlägt der anhaltende Lager- und Beschäftigungsabbau. Da der Index zum dritten Mal in Folge über der Wachstumsgrenze von 50 Punkten befindet, lässt sich die wirtschaftliche Erholung nun auch in der geglätteten Darstellung erkennen. BAKBASEL prognostiziert für das laufende Jahr ein BIP-Rückgang von 1.9 Prozent und rechnet für das Jahr 2010 mit einem Wirtschaftswachstum von 0.5 Prozent.
Schweiz: Konsumentenstimmung hellt sich auf Laut der vierteljährlich vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) durchgeführten Umfrage stieg der Index der Konsumentenstimmung im Oktober 2009 deutlich an (-14 gegenüber -39 Punkten im Juli 2009). Die Erholung basiert auf einer optimistischeren Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftslage und einer Abnahme der pessimistischen Erwartung bezüglich dem Arbeitsmarkt. BAKBASEL erwartet für das Jahr 2009 ein Wachstum des privaten Konsums von 0.8 Prozent und für das kommende Jahr mit einem Minus von 0.1 Prozent eine stabile Entwicklung. |
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