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Kommentar zur Woche 41 |
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09.10.2009 |
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Schweiz: Arbeitslosigkeit steigt weiter an Gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) stieg die Arbeitslosenquote im September im Vergleich zum Vormonat um 0.1 Prozentpunkte auf 3.9 Prozent an. Unter Ausklammerung saisonaler Effekte erhöhte sich die Arbeitslosenquote innerhalb Monatsfrist ebenfalls um 0.1 Prozentpunkte und liegt nun bei 4.1 Prozent. Total waren im September 154'409 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahresmonat um 60.9 Prozent. BAKBASEL erwartet bis Ende Jahr einem Anstieg auf 4.7 Prozent und im nächsten Jahr auf 5.1 Prozent.
Schweizer Konsumentenpreise bleiben stabil Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise blieb im September unverändert bei 103.1 Punkten (Basis Dezember 2005). Innert Jahresfrist verringerte das Preisniveau um 0.9 Prozent. Die seit Jahresbeginn um 0.9 Prozent gestiegenen Preise bei den Inlandgütern (Importgüter: -5.5%) und die weiterhin positive Veränderungsrate bei der Kerninflation (+0.6% seit Jahresbeginn) zeigen, dass keine deflationären Tendenzen vorhanden sind. Die rückläufige Teuerung lässt sich auf den Basiseffekt bei den Energiepreisen zurückführen, welcher gegen Ende Jahr ausläuft. Somit erwartet BAKBASEL Ende 2009 eine Rückkehr zu positiven Inflationsraten und für 2010 eine Normalisierung bei der Preisentwicklung: (+1.0%).
Schweiz: Rückgang der Logiernächte im August Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verbuchte die schweizerische Hotellerie im August 2009 insgesamt 4.1 Millionen Logiernächte. Gegenüber dem Vorjahresmonat war die Zahl der Übernachtungen damit um 3.5 Prozent rückläufig. Während sich die Zahl der Logiernächte der Schweizer Gäste um 2.1 Prozent reduzierte, gab die ausländische Nachfrage um 4.5 Prozent nach. Von Januar bis August des laufenden Jahres lag die Zahl der kumulierten Logiernächte in der Schweiz bei 25.3 Millionen, was im Vergleich zur Vorjahresperiode einer Abnahme um 6.4 Prozent entspricht. BAKBASEL rechnet für das laufenden Jahr und 2010 mit einer weiterhin negativen Entwicklung und erst ab 2011 mit einer Rückkehr auf den Wachstumspfad. Die nächste Tourismusprognose von BAKBASEL wird am 3. November vom SECO veröffentlicht.
Leichte Zunahme der Zementlieferrungen Laut dem Verband der Schweizerischen Cementindustrie (cemsuisse) erhöhten sich im 3. Quartal des laufenden Jahres die Inlandlieferungen der Zementindustrie um 4.8 Prozent. Per Ende September lag sie mit einem Plus von 1.2 Prozent leicht über dem Vorjahresniveau. BAKBASEL erwartet für die Bauinvestitionen im 2009 ein kleines Wachstum von 0.3 Prozent und für 2010 eine Abnahme um 1.9 Prozent.
EU: Einkaufsmanagerindex signalisiert Erholung Der vom britischen Forschungsunternehmen Markit herausgegebene Einkaufsmanagerindex für die EURO-Zone stieg im September von 50.4 auf 51.1 Punkte. Die Teilindexe für den Dienstleistungs- und Industriesektor stiegen von 49.9 auf 50.9 bzw. von 48.2 auf 49.3 Zähler. Mit einem Wert von über 50 Punkten zeigen die Indizes für die Gesamtwirtschaft und der Dienstleistungssektor wieder eine zumindest leicht steigende wirtschaftliche Aktivität an. Die positiven Aussichten werden auch durch die im August gegenüber dem Vormonat um 1.4 Prozent höher ausgefallenen Industrieaufträge in Deutschland untermauert. Ebenfalls im August stieg die Industrieproduktion im mit Abstand wichtigsten Land des EURO-Raum um 1.7 Prozent. BAKBA-SEL prognostiziert für die EURO-Zone für das laufende Jahr einen BIP-Rückgang von 4 Prozent und für 2010 ein leichtes Wachstum von 0.5 Prozent. Im Bezug auf Deutschland fallen die Prognosen für 2009 aufgrund des Einbruchs im ersten Halbjahr etwas pessimistischer aus (-5.1%), wobei im 2010 gegenüber dem EURO-Raum von einer stärkeren Erholung ausgegangen wird (+1.0%).
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