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Kommentar zur Woche 40 |
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02.10.2009 |
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Schweiz: Ertragsbilanzüberschuss von 13.2 Mrd. CHF Die Schweizer Ertragsbilanz hatte im zweiten Quartal 2009 einen Überschuss zu verzeichnen. Dieser liegt mit 13.2 Mrd. CHF um 55.3 Prozent höher als im Vorquartal und sogar um 80.8 Prozent höher als im Vorjahr (7.3 Mrd. CHF). Die SNB teilte mit, dass die Ertragsbilanz von der Entwicklung bei den Kapitaleinkommen geprägt worden sei. Die Einnahmen aus Anlagen aus dem Ausland gingen um 24.0 Prozent auf 19 Mrd. CHF und, die Ausgaben für ausländischen Anlagen gingen um 28.3 Prozent auf 15 Mrd. CHF zurück, was netto einen positiven Betrag von 4 Mrd. CHF ergab. Gemäss SNB sei die Normalisierung der Erträge aus Direktinvestitionen ausschlaggebend für diese Umkehr.
Schweiz: Erwerbslosigkeit um rund 20 Prozent gestiegen Die Erwerbslosenquote stieg in der Schweiz gemäss Bundesamt für Statistik (BfS) innert Jahresfrist von 3.4 auf 4.1 Prozent, d.h. um rund 20 Prozent. Die Schweiz steht auch in der Krise verglichen mit ihren Nachbarländern gut da, was die 182'000 Erwerbslosen (Stand Mitte 2009) aber kaum trösten wird. Besonders betroffen sind in der Schweiz die 15- bis 39-Jährigen. Die Erwerbslosigkeit bei den 15- bis 24-Jährigen stieg um 1.2 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent, bei den 25- bis 39-Jährigen um 1.6 Prozentpunkte auf 4.7 Prozent. Des Weiteren waren 7.4 Prozent der Personen ohne nachobligatorischen Schulabschluss arbeitslos, was einem Anstieg um 1.3 Prozentpunkte entspricht. Regional stärker von der Arbeitslosigkeit betroffen war dabei die lateinische Schweiz. In der Westschweiz und im Tessin stieg die Erwerbslosenquote um 0.9 Prozentpunkte auf 5.6 Prozent, in der Deutschschweiz nur um 0.7 Prozentpunkte auf 3.5 Prozent. Die Erwerbslosenquote bei ausländischen Angestellten stieg um 0.9 Prozent auf 7.2 Prozent. Für 2010 erwartet BAKBASEL einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 5.1 Prozent.
Schweizer Einkaufsmanagerindex über 50 Punkte Der Einkaufsmanager-Index der Schweizer Industrie (Purchasing Managers' Index, PMI) befand sich im September erneut in der Wachstumszone. Ein Anstieg um 4.1 Prozent auf 54.3 Zähler bedeutet somit zum zweiten Mal in Folge eine Überschreitung der Wachstums-Schwelle von 50 Punkten. Seit Beginn der Rezession ist dieser Wert nie erreicht worden. Sämtliche fünf Subindizes trugen dabei zum Anstieg bei.
Aufhellung im Euro-Raum Die Stimmung von Verbrauchern und Unternehmern hat sich auch im September in der Euro-Zone verbessert. Das von der EU-Kommission ermittelte Wirtschaftsklima stieg um zwei auf 82.8 Punkte. Somit wurde der höchste Stand seit einem Jahr erreicht. In Deutschland ist die Arbeitslosenrate im September um 0.1 Prozentpunkte auf 8.2 Prozent gesunken. Gemäss dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat sich die Erholung der deutschen Wirtschaft im dritten Quartal beschleunigt. Der BIP Rückgang in Grossbritannien betrug nur 0.6 Prozent und nicht wie erwartet 0.7 Prozent. Wie am Montag das Forschungsinstitut ISAE mitteilte, schätzen die Italiener die Aussichten für die Wirtschaft wieder besser ein. Dies führte zu einem Anstieg des Barometers für das Verbrauchervertrauen im September auf den höchsten Stand seit Dezember 2006. Für 2010 erwartet BAKBASEL im Euro-Raum ein Wachstum des BIP um 0.5 Prozent und eine Erhöhung der Arbeitslosenquote auf 10.7 Prozent.
USA: positive Entwicklung BIP, Industrie und Konsumausgaben Das Bruttoinlandsprodukt der USA ist im zweiten Quartal nicht um die prognostizierten 1.0 Prozent geschrumpft, sondern um 0.7 Prozent. Diese Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass die Staatsausgaben stärker anstiegen und die Investitionen weniger stark zurückgingen als nach der ersten Schätzung. Der im September vom Institute of Supply Management (ISM) ermittelte Industry-Index lässt ebenfalls für die US Wirtschaft hoffen. Mit 52.6 Punkten wurde die Grenze von 50 Punkten zwischen wachsen und schrumpfen der Industrie deutlich überschritten.
Japan: Industrieproduktion wächst Im August ist in Japan die Industrieproduktion um 1.8 Prozent gewachsen. Das Wachstum hat jedoch an Schwung eingebüsst, was auf den Wirkungsrückgang der Konjunkturstützen zurückzuführen ist. |
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