Home
Services
News & Media
Free Forecasts
Products & Projects
Reports & Studies
Events
Competences
Forecasts
Benchmarking
Location Factor Analysis:
• Accessibility
• Innovation
• Quality of Life
• Regulation
• Taxation
Industry Studies:
• Life Sciences
• Technology Sectors
• Financial Sector
• Retail Sector
• Tourism
Impact Studies
Regional Projects
Public Finance
Governance Projects
OPENCities Monitor
Consultancy
About Us
Who we are
Where we are
Jobs
Contact
Services > News & Media > News > Archive 2009  
   
Kommentar zur Woche 39
25.09.2009
sda-BAK Produktivitätsindex erstmals seit 2007 wieder leicht gestiegen
Der sda-BAK Stundenproduktivitätsindex ergibt für das zweite Quartal 2009 einen Stand von 117.2 Punkten (1994=100). Gegenüber dem ersten Quartal 2009 bedeutet dies eine leichte Produktivitätszunahme von 0.2 Prozent. Damit ist die Schweizer Stundenproduktivität im zweiten Quartal 2009 im Vorquartalsvergleich erstmals seit Ende 2007 wieder leicht gestiegen.

Abgeschwächter Produktivitätsrückgang im Vorjahresvergleich
Im Vorjahresvergleich ergibt der sda-BAK-Index für das zweite Quartal 2009 zwar immer noch einen kräftigen Produktivitätsrückgang von 1.8 Prozent, allerdings hat sich dieser – verglichen mit dem ersten Quartal 2009 – deutlich abgeschwächt. Hier war die Schweizer Stundenproduktivität auf dem Höhepunkt der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise um rekordhohe 3.1 Prozent eingebrochen.

Schweizer Unternehmen passen Kapazitäten an gesunkene Nachfrage an
Der sich mit dem zweiten Quartal abzeichnende Umschwung bei den Produktivitätskennzahlen ist zum Grossteil die Nachwirkung des massiven Nachfrageeinbruchs vom Winterhalbjahr 2008/2009. So haben die Schweizer Unternehmen ihre Produktionskapazitäten im zweiten Quartal zumindest teilweise an die deutlich tiefere Nachfrage oder die verschlechterten Absatzmöglichkeiten angepasst. Im Vorjahresvergleich ist das Arbeitsvolumen erstmals seit Ende 2002 zurückgegangen. Hierzu hat nicht zuletzt eine deutliche Zunahme der Kurzarbeit beigetragen.

Positive Konjunkturmeldungen aus den USA Arbeitsvolumen rückläufig
Im konjunktursensiblen Vorquartalsvergleich hat sich der Rückgang des Arbeitsvolumens im zweiten Quartal 2009 auf 0.4 Prozent beschleunigt (2009Q1: -0.2%). Demgegenüber hat sich der Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts auf ein Minus von 0.3 Prozent abgeschwächt (2009Q1: -0.9%). Der im Vorquartalsvergleich leichte Produktivitätsgewinn ist also darauf zurückzuführen, dass die Zahl der im Produktionsprozess eingesetzten Arbeitsstunden im zweiten Quartal stärker reduziert wurde als die Produktion. Neben einem beschleunigten Rückgang des Arbeitsvolumens wurde diese Konstellation in erheblichem Mass durch die abnehmende Geschwindigkeit des Produktionsrückganges ermöglicht.

Schweizer Wirtschaft noch weit von ihrer Normalauslastung entfernt
Damit zeigt sich das typische konjunkturelle Muster einer dem allgemeinen Konjunkturzyklus nachlaufenden Entwicklung des Arbeitsvolumens. Nach Einschätzung von BAKBASEL wird sich dieses Muster in den kommenden Monaten weiter verstärken. Denn trotz der Erholungstendenzen ist die Schweizer Wirtschaft noch weit von ihrer Normalauslastung entfernt. Damit dürften die Produktivitätsgewinne auch in den kommenden Quartalen noch stark durch den Abbau von Überkapazitäten geprägt werden.

Schweizer Aussenhandel auch im August schwach
Gemäss den Erhebungen der eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) war der Schweizer Aussenhandel auch im August 2009 deutlich rückläufig. Die Exporte bildeten sich im Vorjahresvergleich um 14 Prozent (real: - 15.3 %) auf 12'961 Mio. CHF. zurück. Immerhin zeigte sich saisonbereinigt (Vormonatsvergleich) im zweiten aufeinander folgenden Monat ein Plus (+2.0% nach 4.2% im Juli), was auf eine zaghafte Erholung hinweist.

Beschleunigter Importrückgang
Die Importe sanken im August binnen Jahresfrist um 18.1 Prozent (real: - 13.3 %) auf 11'176 Mio. CHF. Auch saisonbereinigt bestätigte sich der Abwärtstrend. So hat sich der Importrückgang im August im Vormonatsvergleich weiter beschleunigt (-2.5% nach -1.1% im Juli). Die Preise der Importgüter sanken binnen Jahresfrist um 5.5 %. Ohne die Pharmasparte betrug der Preisrückgang indes hohe 10.1 Prozent. Die Handelsbilanz wies im August 2009 einen Überschuss von 1'785 Mio. CHF. aus, der damit um 25.0 Prozent höher lag als vor Jahresfrist.

Leichte Exporterholung im restlichen Jahresverlauf
Nach Einschätzung von BAKBASEL dürften sich die zaghaften Erholungstendenzen bei den Exporten im zweiten Halbjahr 2009 und 2010 verstärken. Für die realen Exporte von Schweizer Gütern und Dienstleistungen rechnet BAKBASEL nach dem markanten Rückgang vom laufenden Jahr für 2010 wieder mit einem Wachstum von 2.3 Prozent (2009: -12.1%).
back

disclaimer email this print preview top of page

News
2012
Archive 2011
Archive 2010
Archive 2009
Archive 2008
Archive 2007

Medienmitteilungen
2012
Archive 2011
Archive 2010
Archive 2009
Archive 2008
Archive 2007

Medienecho
2012
Archive 2011
Archive 2010
Archive 2009
Archive 2008

Media
Referate und Fernsehbeiträge
Publizierte Artikel
Medienverteiler