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Kommentar zur Woche 36 |
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04.09.2009 |
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Schweiz: Gebremster BIP-Rückgang im zweiten Quartal Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz ist gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) im Vorquartalsvergleich im zweiten Quartal 2009 um 0.3 Prozent zurückgegangen. Negative Wachstumsimpulse gingen insbesondere von der Handelsbilanz mit Dienstleistungen aus. Der Warenverkehr hingegen lieferte positive Wachstumsbeiträge, durch einen verlangsamten Rückgang der Exporte in Kombination mit stark gesunkenen Importen. Der private sowie der staatliche Konsum und die Bauinvestitionen nahmen zu. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal resultiert ein Rückgang des realen BIPs um 2.0 Prozent. BAKBASEL erwartet für das gesamte Jahr 2009 einen Rückgang des Schweizer BIPs um 2.5 Prozent. Für das Jahr 2010 erwarten wir unter der Annahme einer allmählichen weltwirtschaftlichen Erholung eine Stagnation (+0.2%).
Schweiz: Preisniveau steigt im August 2009 leicht an Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im August 2009 einen Anstieg um 0.1 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 103.1 Punkten (Dezember 2005 = 100). Bezüglich der Jahresrate ging die Teuerung im August 2009 um 0.8 Prozent zurück, verglichen mit einer ebenfalls rückläufigen Jahresrate von 1.2 Prozent im Juli 2009. Im August 2008 betrug die Jahresteuerung noch 2.9 Prozent. Für das gesamte Jahr 2009 erwartet BAKBASEL einen Rückgang der Teuerung von 0.3 Prozent. 2010 dürfte die Teuerung aufgrund eines Basiseffektes bei Energie- und Treibstoffpreisen bei 1.1 Prozent liegen.
Schweiz: Erneuter Rückgang der Logiernächte im Juli 2009 Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die schweizerische Hotellerie im Juli des laufenden Jahres insgesamt 4.1 Millionen Logiernächte, was gegenüber dem Vorjahresmonat einem Rückgang von 5.0 Prozent entspricht. Die Logiernächte gingen bei den Gästen aus der Schweiz (-2.9%) weniger stark zurück als bei den ausländischen Gästen (-6.5%). Von Januar bis Juli des laufenden Jahres lag die Zahl der Logiernächte in der Schweiz bei 21.1 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von 7.0 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Die Nachfrage aus dem Inland ging um 4.2 Prozent und jene aus dem Ausland um 8.9 Prozent zurück. BAKBASEL erwartet für das laufende Tourismusjahr (November 2008 bis Oktober 2009) einen Rückgang der Logiernächte um 6.7 Prozent, wobei die Nachfrage der Inländer um 3.6 Prozent und die ausländische Nachfrage um 8.8 Prozent zurückgehen dürfte.
Schweiz: PMI in der Wachstumszone Der vom Schweizerischen Verband für Materialwirtschaft und Einkauf in Zusammenarbeit mit der CREDIT SUISSE berechnete Purchasing Managers’ Index (PMI) ist erstmals seit einem Jahr in der Wachstumszone. Er weist eine Zunahme von 5.9 Punkten auf 50.2 Punkte auf. Die Wachstumsschwelle von 50 Punkten wurde zwar nur knapp überschritten, dennoch kann von einer Bodenbildung gesprochen werden. Die fünf Subindizes (Produktion, Auftragsbestand, Lieferfristen, Lagerbestand des Einkaufs und Beschäftigung) schlossen alle höher als im Vormonat, wobei einzig der Lagerbestand des Einkaufs und die Beschäftigung sich unterhalb der Wachstumsschwelle befinden.
Einkaufsmanager-Indizes der Euro-Zone und der USA signalisieren Hoffnung Der Einkaufsmanager-Index des Londoner Markit-Instituts schloss im August 2009 um 1.9 Punkte höher als im Vormonat mit 48.2 Punkten. Durch diesen ersten Anstieg seit 15 Monaten ist für die Euro-Zone die Wachstumsschwelle von 50 Zählern wieder in Sichtweite. Dasselbe gilt für die USA, wo der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager von 48.9 Punkten im Vormonat auf 52.9 Punkte gestiegen ist. Zudem sind in den USA die Auftragseingänge in der Industrie, zwar weniger als erwartet (+2.3%), aber doch um 1.3 Prozent gewachsen.
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