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Kommentar zur Woche 25 |
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19.06.2009 |
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Anstieg der Schweizer Detailhandelsumsätze im April Der Schweizer Detailhandel kann auf einen positiven April zurückblicken. Gemäss provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BfS) sind die realen, verkaufstagsbereinigten Detailhandelsumsätze im April 2009 im Vorjahresvergleich um 9.6 Prozent gestiegen (nominal +10.0%). Grund für diesen Anstieg ist die Lage der Osterfeiertage, die dieses Jahr auf den April fielen (2008 im März). Ohne Verkaufstagsbereinigung konnte im Vergleich zum Vorjahresmonat ein reales Umsatzwachstum von 1.2 Prozent verzeichnet werden (nominal 1.5%). Betrachtet man die einzelnen Warengruppen, so zeigt sich, dass die Gruppe "Do-it-yourself, Freizeit" mit 19.9 Prozent (verkaufstagsbereinigt) gegenüber dem Vorjahr das grösste Umsatzplus verzeichnen konnte, gefolgt von der "Unterhaltungs- und Büroelektronik" (+13.2%) sowie den Gruppen "Persönliche Ausstattung" (+12.0%) und "Gesundheit, Körperpflege, Schönheit" (+11.9%). Weniger ausgegeben wurde lediglich für die Wohnungseinrichtung (-0.4%) und für Kultur (-0.3%). Für das laufende Jahr erwartet BAKBASEL eine Stagnation der Detailhandelsumsätze (real: +0.0%; nominal: +0.1%).
Schweizer Industrie setzt Talfahrt fort Die Talfahrt der Schweizer Industrie hat sich im ersten Quartal 2009 weiter beschleunigt. Wie das Bundesamt für Statistik mitteilt, sank die Industrieproduktion (ohne Baugewerbe) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9.5 Prozent. Am stärksten betroffen sind die "Gummi- und Kunststoffverarbeitung", der Maschinenbau, die Metallindustrie sowie das "sonstige verarbeitende Gewerbe". Auch die Umsätze (-9.2%) sowie die Auftragseingänge (-17.6%) und die Auftragsbestände (-11.9%) sind im Vergleich zum Vorjahresquartal stark zurückgegangen (jeweils ohne Baugewerbe). Die Fertigwarenlager nahmen um 1.8 Prozent zu. Für das laufende Jahr erwartet BAKBASEL im sekundären Sektor einen realen Wertschöpfungsrückgang um 2.2 Prozent.
Weiter sinkende Produzenten- und Importpreise in der Schweiz Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erreichte im Mai den Stand von 106.4 Punkten (Basis Mai 2003 = 100), so das Bundesamt für Statistik (BfS). Damit liegt er 0.3 Prozent tiefer als im Vormonat, im Vergleich zum Mai 2008 beträgt der Rückgang sogar 5.0 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat sind vor allem die Importpreise für Erdgas, Metalle und Metallprodukte sowie die Inlandpreise für landwirtschaftliche und chemische Produkte gefallen. Der starke Rückgang zum Vorjahr lässt sich zu einem grossen Teil auf die gesunkenen Preise für Erdöl- und Metallprodukte zurückführen. Bezüglich der Konsumentenpreise erwartet BAKBASEL für 2009 einen Rückgang von 0.3 Prozent.
Eurozone inflationsfrei… Wie Eurostat mitteilt, lag die jährliche Inflationsrate der Eurozone im Mai bei 0.0 Prozent, im Vormonat betrug sie noch 0.6 Prozent, im Mai 2008 gar 3.7 Prozent. Verantwortlich für den Rückgang sind vor allem die billigeren Preise für Heizöl und Benzin
… und mit weniger Erwerbstätigen Gemäss Eurostat ist die Zahl der Erwerbstätigen in der Eurozone im ersten Quartal 2009 gegenüber dem Vorquartal saisonbereinigt um 0.8 Prozent (1'220'00 Personen) gesunken. Für das Gesamtjahr 2009 rechnet BAKBASEL für die Eurozone mit einem Beschäftigungsrückgang um 2.1 Prozent.
Stabilisierung auf dem US-Häusermarkt Wie das US-Wirtschaftsministerium mitteilt, scheinen sich die Anzeichen für eine Stabilisierung am US-Häusermarkt zu verdichten. So ist die Anzahl neu erstellter Einfamilienhäuser im Mai um 17.2 Prozent auf eine Jahresrate von 532'000 gestiegen, und die Anzahl von Bauanträgen sowie die Zahl der sich im Bau befindlichen Appartements zeigen ebenfalls eine positive Entwicklung.
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