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Kommentar zur Woche 21 |
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22.05.2009 |
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Schwache Wintersaison 2008/2009 für den Schweizer Tourismus In der neusten Schätzung für die im April zu Ende gegangene Wintersaison geht BAKBASEL von einem Rückgang der Hotelübernachtungen um 6.0 Prozent aus, nachdem in den vier vorangegangenen Wintersaisons jeweils deutliche Wachstumsraten zu verzeichnen waren. Vor allem die Auslandsnachfrage, welche das Wachstum der vergangenen Jahre getrieben hatte, ging sehr deutlich zurück. Aber auch die Binnennachfrage konnte das hohe Niveau der Saison 2007/2008 nicht halten. Mit insgesamt rund 15.5 Millionen Übernachtungen wurde aber dennoch die zweitbeste Wintersaison aller Zeiten registriert.
Aussichten für den Schweizer Tourismus bleiben trüb Da die Schweizer Tourismuswirtschaft durch die aktuelle Weltwirtschaftskrise hart getroffen wird, ergeben sich trübe Aussichten für die nahe Zukunft. Für die kommende Sommersaison (Mai 2009 bis Okt. 2009) erwartet BAKBASEL einen Rückgang der Zahl der Hotelübernachtungen um 7.2 Prozent. Dies entspricht dem kräftigsten Rückgang seit 1982. Für die Zahl der Hotelübernachtungen ausländischer Gäste ist mit einem heftigen Rückgang von 9.5 Prozent zu rechnen. Auch die Binnennachfrage (-3.9%) dürfte einen Rückgang erleiden.
Zahl der Hotelübernachtungen dürfte erst 2011 wieder zulegen Auch für das Tourismusjahr 2010 ist von negativen Wachstumsraten bei der Zahl der Hotelübernachtungen auszugehen. Zwar werden die Rückgänge deutlich geringer ausfallen als im laufenden Jahr, mit einem Minus von rund 2.6 Prozent sind die Rückgänge aber noch immer deutlich spürbar. Im Winter 2010/2011 dürfte die Durststrecke im Schweizer Tourismus ihr Ende finden. BAKBASEL geht für das gesamte Tourismusjahr 2011 von einem moderaten Wachstum um 1.3 Prozent aus.
Schweizer Bergbahnen mit Ertragsrückgängen im Jahr 2010 Gemäss den neusten Schätzungen von BAKBASEL dürften die realen Verkehrserträge der Schweizer Bergbahnen im laufenden Tourismusjahr 2009 im Vergleich zur Vorjahresperiode um rund 1 Prozent ansteigen. Damit dürften die Schweizer Bergbahnen das hohe Niveau des Vorjahres leicht übertreffen können. Für das kommende Tourismusjahr 2010 zeichnet sich ein schwieriges Jahr für die Schweizer Bergbahnen ab. BAKBASEL erwartet einen Rückgang der realen Verkehrserträge um 8.5 Prozent.
Rückgang der Inserate in der Schweizer Presse hält an Gemäss den neusten Zahlen der AG für Werbemedienforschung (Wemf) hat sich der Rückgang der Zahl der Inserate in der Schweizer Presse im April akzentuiert. Insgesamt ging die Zahl der Inseratseiten bei den rund 200 erfassten Pressetiteln im Vergleich zum Vorjahresmonat um 26.3 Prozent zurück. Mit einem Rückgang von 28.9 Prozent verlor die Gratis-Tagespresse überdurchschnittlich viele Inseratseiten. Seit Anfang Jahr ging die Zahl der Inseratseiten in der gesamten Schweizer Presse um 19.3 Prozent zurück.
Konjunkturaussichten für Deutschland hellen sich auf Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hellt sich weiter auf. Das ZEW-Barometer für die Konjunkturerwartungen von Anlegern legte im Mai zum siebten Mal in Folge zu – und das deutlich: Um ganze 13 Punkte stieg der Indikator im Vergleich zum April und liegt nun mit 31.1 Punkten auf dem höchsten Stand seit Juni 2006. Trotzdem geht BAKBASEL davon aus, dass die deutsche Wirtschaft 2009 um rund 5 Prozent schrumpfen wird.
Frühindikatoren in den USA deuten Verlangsamung des Abschwungs an Nach mehreren Monaten mit Rückgängen stieg der Index der konjunkturellen Frühindikatoren in den USA im April um 1.0 Prozent. Zum Anstieg beigetragen haben insbesondere folgende Teilindikatoren: die Aktienkursentwicklung, die Differenz zwischen kurz- und langfristigen Zinsen, die verbesserte Konsumentenstimmung und die rückläufigen Erstanträge auf Arbeitslosengeld. Die Zunahme des Index zeigt allerdings noch nicht an, dass die Wirtschaft wächst, sondern deutet darauf hin, dass sich der Abschwung verlangsamt. BAKBASEL prognostiziert für die USA für 2009 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 3.1 Prozent.
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