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Kommentar zur Woche 14 |
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03.04.2009 |
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Rückgang des Landesindex für Konsumentenpreise im März 2009 Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im März 2009 einen Rückgang um 0.3 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 102.4 Punkten (Dezember 2005=100). Innert Jahresfrist ging die Teuerung um 0.4 Prozent zurück, verglichen mit positiven Jahresraten von 0.2 Prozent im Februar 2009 und von 2.6 Prozent im März 2008. Der Rückgang des Landesindexes um 0.3 Prozent ist hauptsächlich auf die Preisentwicklung in den Hauptgruppen Wohnen und Energie (-0.9%) sowie Verkehr (-0.5%) zurückzuführen, bedingt durch weiterhin sinkende Erdölpreise. Ebenfalls eine sinkende Preisentwicklung wiesen die Hauptgruppen Sonstige Waren und Dienstleistungen (-0.3%), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0.3%), Freizeit und Kultur (-0.2%) sowie Gesundheitspflege (-0.1%) auf. Über dem Stand des Vormonates lagen die Indizes für Hausrat und laufende Haushaltsführung (+0.6%), Alkoholische Getränke und Tabak (+0.3%) sowie für Restaurants und Hotels (+0.2%). Insgesamt unverändert blieb der Wert der Gruppe Nachrichtenübermittlung. Wie das Bundesamt für Statistik weiter mitteilt, blieb das Preisniveau nach Herkunft im Vergleich zum Vormonat bei den Inlandgütern unverändert, während es sich bei den Importgütern um 1.1 Prozent ermässigte. Innert Jahresfrist verzeichneten die Inlandgüter eine Preissteigerung um durchschnittlich 1.6 Prozent, die Importprodukte einen Rückgang um 5.4 Prozent. Für die kommenden Monate ist mit einer weiter rückläufigen Preisentwicklung zu rechnen. Für das gesamte Jahr 2009 prognostiziert BAKBASEL eine ungewöhnlich flache Entwicklung der Konsumentenpreise (+0.1%).
Kräftiger Rückgang der Logiernachtzahlen im Februar 2009 Gemäss den provisorischen Ergebnissen des BFS verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im Februar 2009 insgesamt 3.2 Millionen Logiernächte. Dies entspricht gegenüber Februar 2008 einer Abnahme von 9.6 Prozent. Dafür verantwortlich ist der Rückgang sowohl der Binnennachfrage um 8.9 Prozent (-136'000 Logiernächte) als auch der ausländischen Nachfrage um 10 Prozent (-204'000). Im Februar 2009 verzeichnete das Vereinigte Königreich mit einem Minus von 62'000 Logiernächten (-21%) die stärkste absolute Abnahme der ausländischen Nachfrage im Vergleich zum Februar 2008. Auch die Besucherinnen und Besucher aus den Vereinigten Staaten verbrachten 17'000 Logiernächte weniger (-20%) in der Schweiz. Zunahmen der Logiernächte wurden bei den belgischen Gästen (+3'000 / +2.9%) und bei den Besucherinnen und Besuchern aus Luxemburg (+1700 / +6.3%) verzeichnet. Bei den Tourismusregionen wies Graubünden die stärkste absolute Abnahme auf: 90'000 Logiernächte weniger (-9.7%) als noch im Februar 2008. Einzig die Tourismusregion Fribourg verzeichnete ein minimales Plus von 1.4 Prozent (+300 Logiernächte). Eine aktualisierte Prognose von BAKBASEL für die Logiernachtentwicklung in der Schweiz im laufenden Jahr erscheint in rund einem Monat.
Konjunkturindikatoren aus den USA besser als erwartet Der Abschwung der US-Industrie hat im März überraschend an Tempo verloren. Der viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager stieg auf 36.3 von 35.8 Punkten im Vormonat – erst ab Werten von 50 Punkten wird Wachstum signalisiert. Das Barometer für die Neuaufträge stieg stark auf 41.2 von 33.1 Punkten. Zusammen mit anderen Meldungen aus den USA (Bauausgaben und Vertragsabschlüsse im Immobiliensektor), welche positiver als allgemein erwartet ausfielen, deutet sich im Konjunkturzyklus der grössten Volkswirtschaft eine leichte Bodenbildung ab. Nichtsdestotrotz ge-hen wir davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt der USA 2009 um 3.6 Prozent schrumpfen wird.
Dunkle Konjunkturwolken über Deutschland Im Gegensatz zur USA scheint sich der Abwärtstrend in Deutschland zu verschärfen. Die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau sind im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat real um knapp 50 Prozent zurückgegangen. Auch die Arbeitslosenzahlen steigen rasant an: +69'000 im März (saisonbereinigt). Für 2009 erwartet BAKBASEL einen Rückgang des deutschen BIP von -3.8 Prozent.
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