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Kommentar zur Woche 48 |
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06.12.2010 |
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Schweiz: Kräftiges BIP-Wachstum im 3. Quartal Wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) meldet, wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal um 0.7 Prozent. Damit entwickelte sich das BIP in der Schweiz wesentlich dynamischer als in der Eurozone (16) und in der EU (27), deren BIP im dritten Quartal um 0.4 respektive 0.5 Prozent zulegte. Während Deutschland mit der Wirtschaftsentwicklung in der Schweiz mitzuhalten vermochte (BIP:+0.7), stagnierte das BIP in Spanien (0.0%) und Griechenland verzeichnete gar einen beträchtlichen BIP-Rückgang (-1.1%). Das im europäischen Vergleich hohe Schweizer BIP-Wachstum fiel im dritten Quartal im Vergleich zum Wachstum im ersten (+0.9%) und zweiten (+0.8%) Quartal 2010 allerdings etwas tiefer aus. Der Hauptreiber der Zunahme im dritten Quartal war die weiterhin wachsende Binnennachfrage, während sich die negative Tendenz im Aussenhandel im dritten Quartal fortsetzte (Exporte: -3.0%). Der Privatkonsum legte um 0.3 Prozent und der Staatskonsum um 0.4 Prozent zu. Die Bruttoanlageinvestitionen stiegen um 0.6 Prozent, wobei insbesondere die Ausrüstungsinvestitionen stark expandierten (+0.9%), während die Bauinvestition immerhin um 0.4 Prozent zulegten. BAKBASEL erwartet, dass die Schweizer Volkswirtschaft im 2011 weiterhin deutlich zulegen wird, wobei die hohe Dynamik des aktuellen Jahres nicht gehalten werden kann. Die aktualisierte BIP-Prognose zur Schweiz von BAKBASEL erscheint Mitte der laufenden Woche.
Anstieg der Schweizer Detailhandelsumsätze Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) stiegen die realen, saisonbereinigten Detailhandelsumsätze im Oktober 2010 gegenüber September 2010 um 1.4 Prozent an (nominal +0.7%). Unter Ausklammerung der Treibstoffe, resultierte im Monatsvergleich ein Wachstum der realen, saisonbereinigten Detailhandelsumsätze um 0.9 Prozent (nominal: +0.9%) Im laufenden Jahr erwartet BAKBASEL ein Wachstum der privaten Konsumausgaben von 1.6 Prozent und im Jahr 2011 eine Steigerung um 1.2 Prozent.
Schweiz: Leichte Zunahme der Konsumentenpreise Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) publizierte Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) stieg im November 2010 gegenüber dem Vormonat um 0.2 Prozent an. Der Index erreicht damit einen Stand von 104.2 Punkten (Dezember 2005=100). Für den Preisanstieg im November zeigen sich hauptsächlich die Bereiche Verkehr (+0.8%) und Wohnen und Energie (+0.7%) verantwortlich. BAKBASEL rechnet fürs laufende Jahr mit einer Jahresinflation von 0.7 Prozent. Trotz einer deutlichen Mehrwertsteuererhöhung dürfte die Inflationsrate im Jahr 2011 ebenfalls 0.7 Prozent erreichen.
Schweiz: Zunahme der Logiernächte im Oktober sowie in der gesamten Sommersaison Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) meldete, verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im Oktober 2010 2.7 Millionen Logiernächte. Dies entspricht einer Steigerung um 1.0 Prozent gegenüber dem Oktober 2009. Innerhalb Jahresfrist stieg die Anzahl der Übernachtungen bei den inländischen Gästen um 1.6 Prozent und bei den ausländischen Besuchern um 0.5 Prozent. In der touristischen Sommersaison (Mai bis Oktober 2010) registrierte die Hotellerie 20.3 Millionen Logiernächte, was einem Wachstum gegenüber der Vorjahresperiode um 2,5 entspricht. Massgeblich zum guten Ergebnis trug die Steigerung der Logiernächte um 3.4 Prozent bei den ausländischen Gästen bei. Die Inländische Nachfrage legte in der gleichen Periode um 1.3 Prozent zu. Für die laufende Wintersaison (November 2010 bis April 2011) erwartet BAKBASEL einen Rückgang der Zahl der Hotelübernachtungen in der Schweiz um 1.5 Prozent. Eine nachhaltige Rückkehr auf den Wachstumspfad ist gegen Jahresende 2011 zu erwarten. |
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