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Kommentar zur Woche 33 |
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23.08.2010 |
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Schweizer Exporte weiterhin auf Wachstumskurs Nach Angaben der Eidgenössischen Zollverwaltung wuchs der Schweizer Aussenhandel im Juli 2010 im Vergleich zum selben Monat 2009 um real 2.2 Prozent (nominal: +3.7%). Nach Bereinigung der im Vergleich zum Vorjahresmonat tieferen Anzahl Arbeitstage stiegen die Exporte sogar um 7.8 Prozent an (+9.3%). Zulegen vermochten insbesondere die Uhrendindustrie (+19.6%) und die Metallindustrie (nominal: +19.7%), während die Bekleidungsindustrie (-32.2%) einen weiteren Rückgang verzeichnen musste. Da die Importe ungefähr stabil blieben (nominal: -0.6, real: +0.3%), resultierte ein gesteigerter Handelsüberschuss von 2.9 Mia. Franken, der dem höchsten je gemessenen Monatsüberschuss entspricht. BAKBASEL rechnet mit einem anhaltenden Exportwachstum und prognostiziert für das Jahr 2010 einen durchschnittlichen realen Anstieg der Exporte um 7.5 Prozent.
Schweiz: Deutliche Zunahme der Anzahl verkaufter Neuwagen Wie die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure (Auto-Schweiz) meldete stieg die Anzahl verkaufter Neuwagen im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 6.1 Prozent an. Damit setzte sich die seit Anfang Jahr beobachtete Erholung fort. Allerdings liegt das bisher erreichte Niveau weiterhin unter demjenigen des Jahres 2008. Die Zahl der verkauften Neuwagen ist ein wichtiger Indikator für das Konsumverhalten der Schweizer Haushalte. BAKBASEL erwartet für das Jahr 2010 eine reale Steigerung des privaten Konsums gegenüber dem Vorjahr um 1.5 Prozent.
Eurozone: Jahresteuerung im Juli bei 1.7 Prozent Gemäss Eurostat nahm die Inflation in der Eurozone im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1.7 Prozent zu. Im Juni lag die Teuerung noch bei 1.4 Prozent. Der Anstieg ist hauptsächlich auf den Basiseffekt bei den Energiepreisen zurück zuführen.
Anziehende Erwerbstätigkeit in Deutschland Laut dem statistischen Bundesamt stieg die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quar-tal 2010 gegenüber der Vorjahresperiode um 0.2 Prozent. Ingesamt waren 40.3 Mio. Erwerbstätige ermittelt worden. Dieser Wert liegt nahe am Rekordwert von Ende 2008 als 40.7 Mio. Personen erwerbstätig waren. BAKBASEL rechnet für Deutschland mit einer weiter anziehenden Beschäftigung.
Leicht gesunkenes Weltwirtschaftsklima Das vom Ifo-Institut ermittelte vierteljährlich erscheinende Barometer für die Erfassung des Weltwirtschaftsklima sank für den Zeitraum von Juli bis September von 104.1 auf 103.2 Punkte. Der Indexstand, der auf Basis der Ergebnisse von über 1'100 Expertenbefragungen aus 116 Ländern berechnet wird, verringerte sich hauptsächlich aufgrund der als eingetrübt wahrgenommenen Aussichten für die nächsten 6 Monate. BAKBASEL erwartet kurzfristig eine leichte Abschwächung der weltwirtschaftlichen Ent-wicklung und mittelfristig ein deutlich anziehende Konjunktur
USA: Gestiegene Industrieproduktion und Häuserbau, problembelasteter Arbeitsmarkt Aus den USA gibt es weiterhin gemischte Konjunktursignale zu vermelden. Wie die US-Notenbank mitteilte stieg die Industrieproduktion im Juli im Vergleich zum Vormonat um 1.0 Prozent an. Die Kapazitätsauslastung der Industrie erhöhte sich damit auf 74.8 Prozent und liegt auf dem höchsten Stand seit dem Beginn der Finanzkrise im September 2008. Laut dem US-Handelsministerium wuchs die Zahl der Wohnbaubeginne im Juli mit einer anualisierte Rate von 1.7 Prozent. Allerdings reduzierte sich gleichzeitig die Zahl der ausgestellten Baugenehmigungen im Juli um 3.1 Prozent, womit sich die Aussichten auf eine nachhaltige Erholung des Bausektors eintrüben. Auch auf dem Arbeitsmarkt zeichnet sich keine Entspannung ab. Laut dem US-Arbeitsministerium reichten vergangene Woche über eine halbe Million Personen einen Antrag auf Arbeitslosenunterstützung ein. Dies entspricht der höchsten Zahl seit neun Monaten. |
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