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Kommentar zur Woche 32 |
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16.08.2010 |
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Schweiz: Weiterhin hohes Konsumentenvertrauen Gemäss der vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) vierteljährlich durchgeführten Umfrage zur Konsumentenstimmung hält die positive Stimmung bei den Schweizer Haushalten weiterhin an. Der aus den Umfrageresultaten berechnete Index stieg von Plus 14 im April 2010 auf Plus 16 Punkte im Juli. Die befragten Haushalte bewerten die allgemeine Wirtschaftslage zwar etwas negativer, allerdings schätzen sie ihre eigenen Sparmöglichkeiten bedeutend höher ein. Zusätzlich verbesserten sich auch die Unter-bereiche vergangene Konjunkturlage und Arbeitsplatzsicherheit. BAKBASEL rechnet für das laufende Jahr mit einer deutlichen Erhöhung der privaten Konsumausgaben von 1.7 Prozent.
Deutlich tiefere Produzenten und Importpreise im Juli Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebene Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im Juli 2010 gegenüber dem Vormonat um 0.5 Prozent (Indexstand: 106.8 Punkte, Basis Mai 2003 = 100). Somit liegt das Preisniveau im Vergleich zum Juli 2009 um 0.5 Prozent tiefer. Der Produzentenpreisindex, welcher die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten Produkte abbildet, gab um 0.4 Prozent nach und der Importpreisindex, der das Preisniveau der Ab-Zoll-Preise für importierte Produkte zeigt, bildete sich um 0.6 Prozent zurück. Der Hauptgrund für den Preisrückgang liegt in der Abnahme der Erdöl- und Metallproduktpreise.
Rekordhohes BIP-Wachstum in Deutschland Laut dem Statistischen Bundesamt expandierte das Bruttoinlandprodukt (BIP) in Deutschland im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal 2010 um rekordhohe 2.2 Prozent. Damit wurde das höchste Quartalswachstum seit der Wiedervereinigung registriert. Zudem erhöhte das Statistische Bundesamt die Schätzung für das BIP-Wachstum im ersten Quartal von 0.2 auf 0.5 Prozent. Treiber des hohen Wachstums im ersten Halbjahr waren die Investitionen und hauptsächlich die Exporte. Laut dem Statistischen Bundesamt verzeichnete der deutsche Aussenhandel im ersten Halbjahr 2010 ein Wachstum von 18.2 Prozent. Im Juli lag der Wert der exportierten Waren bei 83.6 Mia. Euro und somit nur unwesentlich unter dem vor der Krise erreichten Niveau. BAKBASEL rechnet mit einer sich allmählich verlangsamenden Dynamik in Deutschland und rechnet für das Jahr 2011 mit einem BIP-Wachstum von 1.7 Prozent.
Hohes BIP-Wachstum in Europa von 1.0 % Eurostat vermeldet für die EURO-Zone (16) und für die gesamte Europäische Union (27) im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten ein Wachstum des BIP um 1.0 Prozent. Neben dem stark wachsenden Deutschland (2.2%) verzeichneten die gewichtigen Europäischen Volkswirtschaften Grossbritannien (+ 1.1%), Frankreich (+ 0.6%) und Italien (+ 0.4%) deutlich geringere Zuwächse. Spanien vermochte mit einem bescheidenen Wachstum von 0.2 Prozent die zaghaften Aufwärtstendenzen vom ersten Quartal (+0.1%) zu bestätigen. Griechenland dagegen weist weiterhin ein ho-hes negatives BIP-Wachstum von 1.5 Prozent aus. BAKBASEL erwartet für die EURO-Zone (13) und für die EU27 im Jahr 2010 einen BIP-Anstieg von 0.8 resp. 1.1 Prozent.
Gemischte Konjunktursignale aus den USA Das US-Arbeitsministerium meldete, dass sich die Zahl der Arbeitslosen auf 484'000 erhöhte. Im Durchschnitt der vorangehenden vier Wochen lag die Arbeitslosenzahl bei 473'000. Gemäss dem US-Handelsministerium gingen die Exporte von Waren und Dienstleitungen im Juni um 1.3 Prozent zurück. Die Detailhandelsumsätze stiegen im Juli um 0.4 Prozent und die Konsumentenpreise legten im selben Monat um 0.3 Prozente zu. Laut dem Index für Konsumentenstimmung der Universität Michigan und Reuters stieg das Konsumentenvertrauen in den USA leicht an (+ 1.8 Indexpunkte). BAKBASEL erwartet für das Jahr 2010 eine Expansion des US-BIP um 2.6 Prozent. |
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