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Kommentar zur Woche 28 |
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19.07.2010 |
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Schweiz: Bauausgaben gestiegen Gemäss den neusten Veröffentlichungen des Bundesamtes für Statistik erhöhten sich die nominalen Bauausgaben (Bauinvestitionen plus öffentliche Unterhaltsarbeiten) im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 2.1 Prozent auf 54.6 Milliarden Franken. Die Unterkategorie der Bauinvestitionen nahm im gleichen Zeitraum um 1.9 Prozent auf 50.2 Milliarden Franken zu. Gut zwei Drittel davon entfallen auf Investitionen in Neu-bauprojekte (33 Mrd. CHF). Dabei verzeichneten die Neubauinvestitionen durch private Auftraggeber ein Plus von 2.5 Prozent während bei öffentlichen Auftraggebern ein Rückgang der Investitionen in Neubauten von 1.2 Prozent festgestellt werden konnte. Umgekehrt präsentiert sich die Situation bei den Umbauten. Währen von privaten Auf-traggebern eine geringere Investitionstätigkeit ausging (-0.7%), legten die durch öf-fentliche Auftraggeber ausgelösten Umbauinvestitionen um 6.8 Prozent zu. Für das Jahr 2010 erwarten BAKBASEL eine Zunahme der nominalen Bauinvestitionen von 1.1 Prozent.
Euro-Zone: Jahresinflationsrate auf 1.4 Prozent gesunken Im Juni 2010 fiel die über den Verbraucherpreisindex berechnete Inflationsrate der Euro-Zone (EZ16) im Jahresvergleich mit 1.4 Prozent tiefer aus als noch im Mai (1.6%). Von den einzelnen Mitgliedsländern verzeichnete Irland die niedrigste (-2.0%) und Griechenland die höchste (+5.2%) Inflationsrate. Im laufenden Jahr rechnet BAKBASEL in der Euro-Zone (EZ13: EZ16 ohne Malta, Slowenien und Zypern) mit einer Jahresinflation von 1.4 Prozent (2009: 0.3%).
Euro-Zone: Industrieproduktion gestiegen Wie Eurostat mitteilte, ist die saisonbereinigte Industrieproduktion im Mai 2010 in der Euro-Zone (EZ16) gegenüber April 2010 um 0.9 Prozent gestiegen. Dies entspricht dem gleichen Wachstum wie bereits im April. Im Vorjahresvergleich konnte die Industrieproduktion im Mai um 9.4 Prozent zulegen (nach 9.6% im April).
USA: Stagnierende Industrieproduktion Die Industrieproduktion der Vereinigten Staaten hat zuletzt stagniert. Der saisonalisierte Index lag im Juni 2010 bei 92.5 Punkten und hat sich damit im Vergleich zum Mai nicht verändert. Seit Juni 2009 ist die Industrieproduktion jedoch um 8.2 Prozent gewachsen. Nichtsdestotrotz liegt die Kapazitätsauslastung mit 74.1 Prozent weiterhin unterhalb des langjährigen Mittelwertes (80.6%).
UK: Arbeitslosigkeit stagniert Im Vereinigten Königreich lag die Arbeitslosenquote in den drei Monaten von März bis Mai 2010 bei 7.8 Prozent. Damit ist sie im Vergleich zum Zeitraum von Dezember 2009 bis Februar 2010 konstant geblieben ( 0.1%). Insgesamt waren 2.47 Millionen Men-schen ohne Arbeit. Gleichzeitig hat die Zahl der Beschäftigten um 0.3 Prozent auf 28.98 Millionen zugenommen. BAKBASEL erwartet im Jahr 2010 eine durchschnittliche Arbeitslosenrate von 8.0 Prozent.
UK: Steigender Konsumentenpreisindex Der Konsumentenpreisindex hat sich im Vereinigten Königreich von Mai bis Juni 2010 um 0.1 Prozent auf einen Stand von 114.6 Punkten erhöht. Damit beträgt die Jahresinflation – im Vergleich zum Juni 2009 – 3.2 Prozent. Diese ist zwar tiefer als jene in den vorangegangenen Monaten, aber dennoch höher als das von der Bank of England (BoE) publizierte Inflationsziel (2%). Für das Jahr 2010 rechnet BAKBASEL mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 3.1 Prozent. Mit einer Erhöhung des Leitzinses durch die BoE (aktuell: 0.5%) rechnet BAKBASEL nicht vor dem ersten Halbjahr 2011. |
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