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Kommentar zur Woche 27 |
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12.07.2010 |
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Schweiz: Jahresteuerung im Juni bei 0.5 Prozent Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Landesindex der Konsumentenpreise erreichte im Juni den Stand von 104.2 Zählern (2005 = 100). Gegenüber dem Vorjahr betrug die Teuerung damit 0.5 Prozent. Am stärksten angestiegen sind die Preise für «Wohnen und Energie» (+2.3%) sowie «Verkehr» (+2.0%). Gesunken sind die Preise vor allem für «Freizeit und Kultur» (-2.5%) sowie für «Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke» (-1.5%). Im Vorjahresvergleich sind die Preise für inländische und ausländische Güter im gleichen Masse angestiegen (ja +0.5%). Gegenüber dem Vormonat sank das Preisniveau um 0.4 Prozent. Dies ist hauptsächlich auf die diversen Ausverkaufsangebote für Bekleidung und Schuhe zurückzuführen (Preisrückgang um 4.6%). Für das gesamte Jahr 2010 erwartet BAKBASEL einen Anstieg der Konsumentenpreise um 0.9 Prozent.
Schweiz: Arbeitslosenquote sinkt im Juni auf 3.7 Prozent Gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) sank die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) registrierten Arbeitslosen um 6601 Personen. Damit waren Ende Juni 144'473 Personen arbeitslos. Gegenüber dem Vormonat entspricht dies einer Abnahme um 4.4 Prozent, die Arbeitslosenquote sank damit von 3.8 Prozent im Mai auf neu 3.7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr nach die Zahl der arbeitslosen Personen allerdings um 3.0 Prozent zu. Besonders stark von der Arbeitslosigkeit betroffen war im Juni die ausländische Bevölkerung. Die Arbeitslosenquote betrug 7.0 Prozent, dies gegenüber einer Quote von 2.7 Prozent bei der Schweizer Bevölkerung. Hinsichtlich des Alters lassen sich keine extremen Unterschiede bei der Arbeitslosenquote feststellen. Grosse Unterschiede zeigen sich hingegen zwischen der Deutschschweiz (Arbeitslosenquote von 3.1%) und der Westschweiz sowie dem Tessin (Arbeitslosenquote von 5.1%). Am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen waren dabei die Kantone Genf (7.0%), Neuenburg (6.0%), Waadt (5.3%) und Jura (5.1%). Die tiefste Arbeitslosenquote zeigen die Kantone Uri und Appenzell Innerrhoden (je 1.0%). Für das Jahr 2010 erwartet BAKBASEL eine Zunahme der Zahl der Erwerbstätigen um 0.4 Prozent und eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 3.9 Prozent.
Euro-Zone: EZB belässt Leitzins bei 1.0 Prozent Wie die Europäische Zentralbank mitteilte, belässt sie den Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte für die Euro-Zone bei 1.0 Prozent. Weiter beschlossen die EUWährungshüter die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität ebenfalls unverändert bei 1.75 Prozent bzw. 0.25 Prozent zu belassen.
USA: Sinkende US Beschäftigung Gemäss einer Mitteilung des US-Arbeitsministeriums sank die Zahl der Beschäftigten im Juni um 125'000 Personen. Es handelt sich dabei um den ersten Rückgang im laufenden Jahr und den grössten Rückgang seit Oktober 2009. Hauptgrund für dieses Minus ist der auslaufende US-Census, für welchen die US-Regierung in den vergangenen Monaten Hundertausende von Mitarbeitern auf Temporär-Basis einstellte. Das Wegfallen von 225'000 solcher Jobs konnte von den in der Privatwirtschaft neu entstandenen 83'000 Stellen nicht kompensiert werden. Die US-Arbeitslosenquote sank dennoch um 0.2 Prozentpunkte auf neu 9.5 Prozent. BAKBASEL erwartet für die US-Wirtschaft 2010 eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 9.8 Prozent sowie ein gesamtwirtschaftliches Wachstum von 3.4 Prozent. |
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