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Kommentar zur Woche 26 |
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05.07.2010 |
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Schweiz: Realer Anstieg der Detailhandelsumsätze im Mai Wie das Bundesamt für Statistik (BfS) mitteilt, sind die die realen Detailhandelsumsätze im Mai gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 1.3 Prozent angestiegen. Unter Ausklammerung der Treibstoffe betrug der Anstieg gegenüber April 1.1 Prozent. Stark angestiegen sind die Umsatzzahlen ebenfalls gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Mai 2009 betrug der reale Anstieg 3.8 Prozent. Betrachtet man die Zahlen etwas genauer, so zeigt sich, dass der Non-Food-Bereich deutlich kräftiger zulegte als der Food-Bereich. Während letzterer im Vorjahresvergleich ein reales Plus von 2.6 Prozent verzeichnet, legte ersterer sogar um 4.6 Prozent zu. BAKBASEL erwartet, dass der Detailhandel auch im laufenden Jahr auf der Erfolgsspur bleibt. Eine Abschwächung der Dynamik trat bislang nicht ein, da sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich günstiger entwickelten als erwartet. Für das Gesamtjahr 2010 erwartet BAKBASEL deshalb einen klar positiven Zuwachs der realen Wertschöpfung.
Schweiz: Logiernächte im Mai deutlich angestiegen Die Schweizer Hotellerie verzeichnete im Mai insgesamt 2.5 Mio. Logiernächte, so eine Mitteilung des Bundesamtes für Statistik (BfS). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 3.2 Prozent. Mit einer Zunahme von 4.4 Prozent sind die Übernachtungen der ausländischen Gäste dabei deutlich stärker angestiegen als die der Schweizerinnen und Schweizer (+1.6%). Sehr stark angestiegen ist die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus Asien (+20%). US-Amerikaner tätigten 12 Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahresmonat. Gesunken sind hingegen die Zahl der Übernachtungen europäischer Gäste: Die von Russen getätigten Logiernächte gingen um 21 Prozent zurück, diejenigen italienischer Gäste sanken um 9.6 Prozent und die von Deutschen gebuchten Übernachtungen lagen um 1.3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Für die Sommersaison 2010 (Mai bis Oktober) erwartet BAKBASEL einen Rückgang der Logiernächte um 0.7 Prozent. Rückläufig zeigt sich dabei vor allem die Zahl der Logiernächte von Ausländerinnen und Ausländern (-1.2%) während die Zahl der von Schweizerinnen und Schweizern getätigten Logiernächte stagniert (-0.1%).
Schweiz: Abschwächung des Produktivitätswachstums Der sda-BAK Stundenproduktivitätsindex erreichte im ersten Quartal 2010 einen Stand von 119.7 Punkten. Gegenüber dem vierten Quartal 2009 bedeutet dies eine Stagnation. Damit ist die seit dem zweiten Quartal 2009 wieder aufwärts gerichtete Produktivitätsentwicklung im Berichtszeitraum zum Stillstand gekommen. Ausschlaggebend war das verlangsamte Tempo der konjunkturellen Erholung nach dem rasanten Aufholprozess vom zweiten Halbjahr 2009, während die Zahl der im gesamtwirtschaftlichen Produktionsprozess eingesetzten Arbeitsstunden spürbar angezogen hat. Die schwache Produktivitätsentwicklung ist damit vor allem Ausdruck der Erholung des Schweizer Ar-beitsmarkts. Im Vorjahresvergleich ergibt der Produktivitätsindex für das erste Quartal 2010 ein kräftiges Produktivitätswachstum von 2.4 Prozent. Allerdings ist zu bedenken, dass die Schweizer Produktivität im ersten Quartal 2009 aufgrund der realwirtschaftlichen Zuspitzung der Finanz- und Wirtschaftskrise um rekordhohe 3.4 Prozent eingebrochen war. Mit der erwartungsgemäss weiter voranschreitenden Erholung des Schweizer Arbeitsmarkts bei einem gleichzeitig moderateren Wachstumstempo, dürften die Schweizer Produktivitätsgewinne in den kommenden Quartalen auch im Vorjahresvergleich wieder deutlich schwächer ausfallen. Eine im Vorjahresvergleich rückläufige Produktivitätsentwicklung ist jedoch nach Einschätzung von BAKBASEL nicht zu erwarten. |
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