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Services > News & Media > News > Archive 2010  
   
Kommentar zur Woche 18
10.05.2010
Arbeitslosenquote im April gesunken
Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende April 2010 158’570 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 7’462 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 4.2 Prozent im März 2010 auf 4.0 Prozent im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjah-resmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 21’861 Personen (+16.0%). Insgesamt wurden 223’804 Stellensuchende registriert, 7’693 weniger als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl damit um 29’078 Personen (+14.9%). Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich um 329 auf 17’294 Stellen. Im Februar 2010 waren 33’674 Personen von Kurzarbeit betroffen, 4’118 Personen weniger (-10.9%) als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe verringerte sich um 69 Einheiten (-2.3%) auf 2’873. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 14.7 Prozent auf 1’734’775 Stunden ab.
BAKBASEL rechnet für 2010 mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 4.3 Prozent. 

Moderater Anstieg der Konsumentenpreise
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im April 2010 einen Preisanstieg von 0.9 Prozent und erreichte den Stand von 104.7 Punkten (Dezember 2005=100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 1.4 Prozent, verglichen mit Jahresraten von 1.4 Prozent im März 2010 und von -0.3 Prozent im April 2009. Die Zunahme des Landesindexes im April 2010 ist grösstenteils auf einen höheren Indexwert für Bekleidung und Schuhe (+17.6%) zurückzuführen. Die im April erfassten regulären Sortimentspreise glichen somit die im Juli 2009 bzw. im Januar 2010 erhobenen Ausverkaufspreise für Sommer- und Ganzjahresbekleidung aus. Zu einer höheren Indexziffer trugen im Weiteren die Gruppen Alkoholische Getränke und Tabak (+3.2%), Gesundheitspflege (+0.4%), Verkehr (+0.4%), Wohnen und Energie (+0.3%), Nachrichtenübermittlung (+0.1%) sowie Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+0.1%) bei. Rückläufig waren hingegen die Indexzahlen der Bereiche Freizeit und Kultur (-0.7%) sowie Hausrat und laufende Haushaltsführung (-0.2%). Praktisch unverändert blieben im Erhebungsmonat die Bereiche Sonstige Waren und Dienstleistungen sowie Restaurants und Hotels, während in der Gruppe Erziehung und Unterricht keine Erhebung erfolgte. Wie das BFS weiter mitteilt, erhöhte sich das Preisniveau nach Herkunft im Vergleich zum Vormonat bei den Inlandgütern um 0.2 Prozent und bei den Importgütern um 2.8 Prozent. Innert Jahresfrist verzeichneten die Inlandgüter eine Preissteigerung um durchschnittlich 0.9 Prozent, die Importgüter eine solche um 2.8 Prozent.
Für den Jahresdurchschnitt 2010 prognostiziert BAKBASEL eine Zunahme der Konsumentenpreise um 0.9 Prozent.

Detailhandelsumsätze gehen zurück
Nach den provisorischen Ergebnissen des BFS sind die realen, saisonbereinigten Detailhandelsumsätze im März 2010 gegenüber Februar 2010 um 0.9 Prozent gefallen (nominal -0.5%). Nicht saisonbereinigt stiegen die realen Detailhandelsumsätze im März 2010 um 4.5 Prozent gegenüber März 2009 (nominal +4.1%). Für 2010 rechnet BAKBASEL mit einer Stagnation der realen Detailhandelsumsätze.

Logiernächteplus im März
Gemäss den provisorischen Ergebnissen des BFS verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im März 2010 insgesamt 3.2 Millionen Logiernächte. Das sind 5 Prozent mehr (+153'000 Logiernächte) als im März 2009. Rund 1.9 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste, was gegenüber derselben Vorjahresperiode einem Plus von 6 Prozent (+106'000) entspricht. Die Schweizer Gäste registrierten 1.4 Millionen Logiernächte und damit eine Zunahme von 3.6 Prozent (+48'000).
BAKBASEL überarbeitet momentan die Tourismusprognose für die Schweiz, welche am 19. Mai veröffentlicht wird.
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