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Kommentar zur Woche 16 |
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26.04.2010 |
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Zentralschweiz und Basel führen 2010 das Wachstum an Die allmähliche Erholung der Weltwirtschaft macht sich mehr und mehr auch in den Schweizer Regionen bemerkbar. So sollten 2010 alle Regionen aus der Rezession herausfinden. Als Wachstumsleader dürfte sich die Zentralschweiz etablieren (+1.7%), gefolgt von der Region Basel (+1.5%). Ebenfalls deutlich an Dynamik gewinnen die Regionen Bassin Lémanique (+1.5%) und Zürich/Aargau (+1.4%). Für das unterschiedliche Wachstum der Schweizer Regionen ist die Branchenfokussierung verantwortlich: Von verbesserten Aussichten im Finanzsektor und bei den Unternehmensdienstleistungen profitieren die Regionen Zürich/Aargau und das Bassin Lémanique, von der stabilen chemisch-pharmazeutischen Industrie die Region Basel, von ihrer Ausgewogenheit, guten Standortbedingungen und Sondereffekten die Zentralschweiz. Noch verhalten sind die Perspektiven in von der Tourismuswirtschaft und dem Baugewerbe geprägten Regionen, namentlich in der Süd- und Ostschweiz (+0.7% resp. +0.9%) sowie im Espace Mittelland (+0.8%). Im Verlauf des vergangenen Jahres hat sich die Arbeitslosenquote in allen Regionen der Schweiz kontinuierlich erhöht. Da der Arbeitsmarkt der realen Entwicklung hinterher läuft, ist im Jahresdurchschnitt 2010 in allen Regionen von einem leichten Rückgang der Erwerbstätigenzahl auszugehen.
1. Quartal 2010: Exportmotor kommt auf Touren Erstmals seit dem 3. Quartal 2008 lag die vierteljährliche Entwicklung im Aussenhandel wieder im Plus – die Exporte dabei deutlich, die Importe nur knapp. Exportseitig fanden die Uhren- und die Metallindustrie, ungeachtet der Frankenstärke, fast wieder zu ihrer einstigen Formstärke zurück. Bei den Importen legten die Halbfabrikate beachtlich zu, während die Investitionsgüter einer harzigen Inlandsnachfrage ausgesetzt blieben. Trotz Verbesserung hinkte der Exportanstieg in die EU den anderen Wirtschaftsregionen sichtbar hinterher. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 5.7 Milliarden Franken. BAKBASEL prognostiziert für 2010 ein Exportwachstum von 3.2 Prozent. Die Importe dürften um 2 Prozent zulegen, womit unter dem Strich ein substantieller Aussenbeitrag zum BIP-Wachstum resultieren wird.
Starke Zunahme der Nominal- (+2.1%) und der Reallöhne (+2.6%) Gemäss den Berechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) stieg der Nominallohnindex der Schweiz im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich um 2.1 Prozent. Er liegt neu bei 107.1 Punkten (2005 = 100). Aufgrund der negativen Jahresteuerung (-0.5%) ergab sich bei den Reallöhnen eine Zunahme um 2.6 Prozent (103.2 Punkte gemessen an der Basis 2005). Für 2010 rechnet BAKBASEL mit einem etwas moderateren Anstieg des Effektivstundenlohnes von 0.8 Prozent.
Zahl der offenen Stellen erhöht sich, Zahl der Erwerbstätigen leicht rückläufig Gemäss einer Zählung der Universität Zürich sind im ersten Quartal 2010 deutlich mehr Stellen ausgeschrieben worden als in den letzten drei Monaten des Vorjahres. Besonders in der Romandie und im Tessin sind mehr Arbeitskräfte gesucht. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der ausgeschriebenen Stellen in der Schweiz um 15 Prozent. BAKBASEL erwartet aufgrund der zeitverzögerten Wirkung der überstandenen Rezession für die Schweiz für das laufende Jahr eine leicht rückläufige Erwerbstätigenzahl (-0.3%).
Steuerliche Anreize schieben Hausverkäufe an In den USA haben sich die Verkäufe bestehender Häuser im März erstmals seit November wieder erhöht. Die Verkäufe stiegen auf 5.35 Millionen, was über den Erwartungen lag. Diese positive Entwicklung erklärt sich primär mit der Wirkung der auslaufenden steuerlichen Anreizprogramme für den Erwerb von Wohneigentum. Die US-Wirtschaft dürfte gemäss unseren Einschätzungen im laufenden Jahr mit kräftigen 3.4 Prozent wachsen. |
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