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Kommentar zur Woche 12 |
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29.03.2010 |
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Schweiz: Steigende Inverkehrssetzung Strassenfahrzeuge Gemäss dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) und der Eidgenössische Fahrzeugkontrolle (MOFIS) erhöhte sich die Anzahl der im Februar in Verkehr gesetzten Strassenfahrzeuge im Vormonatsvergleich um 4.7 Prozent. Im Vormonat wurde ein Anstieg der Inverkehrssetzungen um 4.1 Prozent registriert. Im letzten Jahr sank die Zahl der in Verkehr gesetzten Fahrzeuge dagegen um 7.8 Prozent. Die wieder anziehende Anzahl der Inverkehrssetzungen reflektiert die sich verbessernde Konsumentenstimmung. BAKBASEL erwartet für das laufende Jahr eine Steigerung der gesamten privaten Konsumausgaben in der Schweiz um 0.5 Prozent.
Aufhellung des Geschäftsklimas in Deutschland Im November stieg der Ifo Geschäftsklimaindex des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) überraschend kräftig um 2.9 auf 98,1 Punkte. Die vom Ifo befragten Manager von rund 7'000 Unternehmen schätzen vor allem ihre gegenwärtige Geschäftslage erheblich besser ein. Somit dürfte sich der Arbeitsplatzabbau verlangsamen. Auch der Teilindex, welcher die Einschätzungen der Zukunftsaussichten für die kommenden sechs Monate erfasst, stieg deutlich an. Der Markit/BME-Einkaufsmanagerindex verzeichnete im Februar den höchsten Anstieg seit Beginn der Umfrage im Jahr 2006. Der Gesamtindex, welcher die Ergebnisse für die Sektoren Industrie und Dienstleistungen zusammenfasst, stieg von 55.7 Punkten auf 58.5 Punkte. Sowohl die Produktion wie auch die Zahl der eingegangen Aufträge, erhöhten sich markant. Zu den stimulierenden Faktoren gehört der fortgesetzte Lageraufbau. BAKBASEL prognostiziert für das Jahr 2010 für Deutschland ein reales BIP-Wachstum von 1.5 Prozent.
Europa: Weniger Industrieaufträge und Aufhellung bei der Unternehmens- und Verbraucherstimmung Laut dem europäischen Statistikamt (Eurostat) fiel der Index der Industrieaufträge im EURO-Raum im Januar gegenüber dem Vormonat um 2.0 Prozent. In der gesamten EU betrug der Rückgang 0.2 Prozent. Die Auftragseingänge entwickelten sich insbesondere in den süd- und osteuropäischen Staaten rückläufig. Die Stimmung von Unternehmen und Verbraucher in der EURO-Zone hat sich deutlich verbessert. Der entsprechende Index von Reuters stieg laut der EU-Kommission um 1.8 Punkte auf 97.7 Zähler. Insbesondere stieg die Stimmung in der Industrie. BAKBASEL rechnet für den EURO-Raum sowie für die gesamte EU mit einem realen BIP-Wachstum von 1.0 Prozent.
USA: Weniger Arbeitslose, sinkende Eigenheimverkäufe, erhöhte Industrieproduktion und gestiegene Verbraucherstimmung Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, sank die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche um 14'000 auf 442'000 Anträge. Der Vier-Wochen-Durchschnitt verzeichnete einen Rückgang um 11'000 auf 453'750 Anträge und bestätigt somit die fallende Tendenz. Gemäss dem US-Handelsministerium reduzierte sich die Zahl der verkauften Häuser im Februar im Vormonatsvergleich um 2.2 Prozent. Die unüblich starken Schneestürme in einigen Regionen der USA dürften dabei teilweise für die schlechten Ergebnisse verantwortlich sein. Das Handelsministerium gab zudem bekannt, dass die Konsumausgaben im Februar mit 0.3 Prozent im Vergleich zum Vormonat zulegten. Damit stiegen die Konsumausgaben zum fünften Mal in Folge. Da die Einkommen im Februar stagnierten, mussten die Konsumenten auf Ersparnisse zurückgreifen. Laut dem US-Finanzministerium stieg die Industrieproduktion im Februar um 1.7 Prozent an. Gegenüber den am Ende des Vorjahres registrierten Werten verlor das Wachstum der Industrieproduktion wesentlich an Dynamik. Der von Reuters und der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung bleibt auf demselben Niveau wie im Vormonat (73.6 Punkte). Während die Verbraucher die gegenwärtige wirtschaftliche Lage gegenüber dem Vormonat positiver einstufen, sind die Einschätzungen bezüglich den wirtschaftlichen Aussichten pessimistischer geworden. Für die USA rechnet BAKBASEL mit einer Ausdehnung des BIP um 3.4 Prozent für das lau-fende Kalenderjahr. Die privaten Konsumausgaben dürften in dieser Zeitperiode um 2.2 Prozent zulegen. |
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