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Kommentar zur Woche 11 |
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22.03.2010 |
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Sda-BAK Stundenproduktivitätsindex: Index steigt um 0.6 Prozent im 4. Quartal 2009 Der sda-BAK Stundenproduktivitätsindex erreichte im vierten Quartal 2009 einen Stand von 119.7 Punkten. Gegenüber dem dritten Quartal 2009 bedeutet dies einen Produktivitätsgewinn von 0.6 Prozent. Damit setzte sich die positive Produktivitätsentwicklung der beiden Vorquartale ungebrochen fort. Seit dem zweiten Quartal 2009 befindet sich die Schweizer Produktivitätsentwicklung wieder im Aufwärtstrend. Dies bildet zugleich eine grundlegende Voraussetzung, dass die konjunkturelle Erholung der letzten Monate verstärkt auf den Schweizer Arbeitsmarkt überspringen kann. Angesichts der in vielen industriellen Bereichen immer noch stark unterausgelasteten Kapazitäten und einer voraussichtlich wieder langsamer voranschreitenden konjunkturellen Erholung dürfte dieser Prozess jedoch noch geraume Zeit in Anspruch nehmen. Trotz der vom zweiten bis zum vierten Quartal 2009 verzeichneten Produktivitätsgewinne ergibt sich für das Gesamtjahr ein deutlicher Produktivitätsrückgang von 1.2 Prozent. Ausschlaggebend ist der gesamtwirtschaftliche Produktionseinbruch vom Winterhalbjahr 2008/2009.
Aussenhandel im Februar: Exporte liegen mit 3.3 Prozent deutlich im Plus Im Februar lagen die Exporte mit 3.3 Prozent deutlich im Plus, während die Importe mit 0.9 Prozent ein Minus zeigten. Bei den Exporten erzielte die Mehrheit der Branchen erstmals seit Oktober 2008 eine Steigerung. Im Vorjahresvergleich am stärksten stiegen die Exporte aus der Uhren- und Metallindustrie (14.2%, resp. 12.3%). Die Ausfuhren der grössten Exportbranche, der Chemischen Industrie, erhöhten sich um stattliche 6.5 Prozent. Die Wachstumsimpulse kamen aus dem asiatischen und nordamerikanischen Raum, derweil die Ausfuhren in die EU stagnierten. In der Handelsbilanz resultierte ein Überschuss von 1.3 Mrd. Franken. Obwohl die Einfuhren nach wie vor eine negative Entwicklung ausweisen, akzentuierte sich die seit September 2009 einsetzende Erholung. Unter den Konsumgütern waren namentlich die Einfuhren von Bekleidung und Schuhen sowie Nahrungs- und Genussmitteln rückläufig, wie auch bei den Investitionsgütern der Maschinen- und Apparatebereich. Für die Erholung massgebend war die Entwicklung bei den Rohstoffen und Halbfabrikaten, wo eine breite Nachfragesteigerung festzustellen ist (+11.0%). BAKBASEL erwartet für 2010 bei den Exporten eine Zunahme von 3.2 Prozent, bei den Importen einen Anstieg von 2.0 Prozent.
PAUL-Statistik für das 4. Quartal 2009: Produktions- und Umsatzzahlen weiterhin rückläufig (-1.1% resp. -4.3%) Im 4. Quartal 2009 ist der Geschäftsgang in der Schweizer Industrie wiederum negativ ausgefallen. Der Rückgang war jedoch deutlich kleiner als in den Vorquartalen. Die Produktion sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1.1 Prozent. Am stärksten war die Abnahme bei den Investitions- und Gebrauchsgütern. Unter den Branchen war der Rückgang beim Maschinenbau, der Textilindustrie und beim Fahrzeugbau am grössten. Die Umsätze nahmen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4.3 Prozent ab. Leidtragende waren auch hier der Maschinenbau und der Fahrzeugbau. Die Auftragsein-gänge nahmen dagegen mit 1.4 Prozent leicht zu, was vorwiegend auf die Nachfrage aus dem Ausland zurückzuführen ist. Stark zurück gingen die Auftragsbestände (-11,1%) als auch die Fertigwarenlager (-11,2%). Bei allen Lager führenden Branchen waren die Fertigwarenlagerbestände rückläufig. Der BAK Produktionsindex für die Industrie hat im vierten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1.4 Punkte abgenommen und liegt bei 144.6 Zählern.
USA: Index der Frühindikatoren legt im Februar um 0.1 Prozent zu Gemäss dem Forschungsinstitut Conference Board legte der Index für die Frühindikatoren im Februar den elften Monat in Folge zu. Der Anstieg fiel mit 0.1 Punkten aber geringer aus als im Januar mit 0.3 Zählern. Damit haben sich die Konjunkturaussichten für die USA erneut leicht aufgehellt. Ungewiss bleibt die Entwicklung der Nachfrage. Ohne steigenden Konsum wird sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten nur langsam erholen. In der Industrie stehen die Weichen auch im März auf Erholung. In der Schlüsselregion Philadelphia, New Jersey und Delaware kletterte der von der regiona-len Notenbank ermittelte Index für die Geschäftsaktivität um 1.3 auf 18.9 Punkte. Ein Wert über null signalisiert Wachstum. |
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