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Kommentar zur Woche 5 |
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08.02.2010 |
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Schweiz: Arbeitslosenquote steigt im Januar auf 4.5% Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende Januar 2010 175’765 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 3’025 mehr als im Vormonat. Die Ar-beitslosenquote stieg damit von 4.4 Prozent im Dezember 2009 auf 4.5 Prozent im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 47’335 Personen (+36.9%). Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) erhöhte sich um 307 Personen (+1.0%) auf 29’979. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Anstieg um 8’613 Personen (+40.3%). BAKBASEL geht davon aus, dass die Arbeitslosenquote im Jahresverlauf 2010 noch weiter ansteigen wird. Bis zum Jahresende dürf-te die um saisonale Effekte bereinigte Arbeitslosenquote bei rund 5 Prozent liegen. Schweiz: Kräftiger Anstieg der Detailhandelsumsätze im Dezember 2009 Nach den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sind die realen, saisonbereinigten Detailhandelsumsätze im Dezember 2009 gegenüber November 2009 um 3.1 Prozent gestiegen (nominal +2.4%). Nicht saisonbereinigt stiegen die realen Detailhandelsumsätze im Dezember 2009 um 4.7 Prozent gegenüber Dezember 2008 (nominal +3.9%). Sowohl der Nahrungsmittelbereich (+3.0%) als auch der Non-Food-Sektor (+4.2%) konnten nominal im Vergleich zum Vorjahresmonat kräftig zulegen. Die Aus-sichten für den Konsum bleiben aber vor allem aufgrund der angespannten Arbeitsmarktlage schwierig. BAKBASEL geht für das laufende Jahr von einer Stagnation des realen Konsums aus.
Schweiz: Exporte steigen im Dezember 2009 erstmals seit 14 Monaten wieder an Erstmals seit 14 Monaten stiegen die Schweizer Exporte im Dezember 2009 wieder an. Nominal betrug der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat 4.2 Prozent (real: +1.7%). Erneut hoben sich die Ergebnisse der Chemischen Industrie sowie der Nahrungs- und Genussmittelindustrie von jenen der übri-gen Branchen ab. Es gilt allerdings zu beachten, dass der Dezember 2009 einen Arbeitstag mehr zählte als der Vorjahresmonat. Arbeitstagbereinigt stagnierten die Ausfuhren mit -0.3 Prozent (real: - 2.5 %). Die Importe gingen im Dezember 2009 hingegen nominal um 4.9 Prozent zurück (real: -5.4%). Arbeitstagsbereinigt ergab sich gar ein Minus von 8.8 Prozent (real: -9.3%). Im Gesamtjahr 2009 erlitt der schweizerische Aussenhandel einen Einbruch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. So knickten Exporte und Importe – nach dem Rekordergebnis im Vorjahr – je um 26 Milliarden Schweizer Franken ein und rutschen damit auf das Niveau von 2006 zurück. Auf den Rekordwert im Vorjahr folgte in 2009 ein Einbruch der Exporte um 12.6 Prozent (real: -14.7%). Dies stellt den stärksten Rückgang seit dem Jahr 1944 dar. Auch die Importe sackten mit -14.3 Prozent deutlich ab (real: - 9.5 %) und erlitten damit den grössten Einbruch seit 1975. Aufgrund der – zwar langsamen – weltwirtschaftlichen Erholung geht BAKBASEL davon aus, dass sich der im Dezember 2009 beobachtete positive Trend bei den Exporten fortsetzen wird. Die Exporte dürften 2010 nominal um 2.8 Prozent zulegen.
«BAK Taxation Index»: Schweiz behauptet sich als steuerlich hoch attraktiver Unternehmensstandort Das von BAKBASEL veröffentlichte Update 2009 des «BAK Taxation Index» für Unternehmen zeigt, dass die Schweiz trotz Steuersenkungen in Konkurrenzstandorten in steuerlicher Hinsicht ein attraktiver Standort bleibt. So fällt die Steuerbelastung von Unternehmen in den wirtschaftlichen Zentren Deutschlands – trotz der dortigen Steuerreduktion von effektiv rund 7.5 Pro-zentpunkten – weiterhin höher aus als in sämtlichen untersuchten Schweizer Standorten. International ist nach wie vor eine erhebliche Spannweite bei der effektiven Durchschnittssteuerbelastung zu beobachten. Unter den 80 unter-suchten Standorten in hochindustrialisierten Ländern weltweit reicht diese vom günstigsten Standort Hong Kong mit 9.7 Prozent bis zu 41.8 Prozent in New York City. Auch wenn in den letzten Jahren eine verbreitete Tendenz zu Steuersenkungen zu beobachten war, ist mit der ermittelten Spannweite das oft befürchtete «race to the bottom» im Steuerwettbewerb – zumindest bisher – nicht eingetreten. |
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