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Kommentar zur Woche 7 |
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21.02.2011 |
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Schweiz: Firmenkonkurse, -neueintragungen und -löschungen nehmen zu Wie der Schweizerische Gläubigerverband mitteilt, nahm die Zahl der Unternehmenskonkurse im Januar um 2.4 Prozent auf 1'009 Fälle zu. Die Zahl der Firmenneueintragungen lag bei 3'151 und erreichte damit nach dem Januar 2008 (3'238 Neueintragungen) den zweithöchsten Stand überhaupt. Auch die Firmenlöschungen haben im Januar um 6.5 Prozent auf 2'282 zugenommen. Die hohe Dynamik der Firmengründungen widerspiegelt das positive konjunkturelle Umfeld in der Schweiz. BAKBASEL rechnet für das laufende Jahr mit einem Schweizer BIP-Wachstum von 1.7 Prozent.
Deutschland: Ifo-Geschäftsklima-Index und ZEW-Konjunkturbarometer zeigen nach oben Der Ifo-Geschäftsklima-Index ist das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer und basiert auf den Umfrageergebnissen des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) unter 7'000 Unternehmen. Im Februar stieg das Barometer gegenüber dem Vormonat um 0.9 auf 111.2 Punkte. Sowohl die gegenwärtige Geschäftslage (+1.9 auf 114.7 Punkte) als auch die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate (+0.1 auf 107.9 Punkte) wurden von den Managern positiv beurteilt. Die vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) befragten Analysten und professionellen Anleger erwarten für 2011 ebenfalls eine positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Das ZEW-Barometer für die Konjunkturerwartung stieg im Februar um 0.3 auf 15.7 Punkte. Damit bleibt das Barometer allerdings deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 26.7 Punkten. Von den Experten wurde insbesondere die steigende Kapazitätsauslastung der Unternehmen positiv bewertet. Der Wert des ZEW-Barometers für die konjunkturelle Lage stieg aufgrund der positiven Bewertung der Fachleute gegenüber Januar ebenfalls um 2.4 auf 85.2 Punkte an. Nach dem äusserst starken BIP-Wachstum von 3.5 Prozent im vergangenen Jahr rechnet BAKBASEL für 2011 für die deutsche Wirtschaft mit einem reduzierten aber immer noch kräftigen Wachstum von 2.3 Prozent.
Japan, Portugal: leichter BIP-Rückgang, Frankreich: leichter BIP-Anstieg Wie die Regierung mitteilt, ist die japanische Wirtschaft im vierten Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal um 0.3 Prozent geschrumpft. Dabei fiel insbesondere der kräftige Rückgang des privaten Konsums um 0.7 Prozent ins Gewicht. Die Exporte blieben knapp stabil (-0.1%). Insgesamt wuchs die japanische Wirtschaft im Jahr 2010 um 3.9 Prozent. BAKBASEL rechnet damit, dass sich das Wachstum in Japan reduzieren und 2011 noch 1.4 Prozent betragen wird. In Portugal ist die Wirtschaft im vierten Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal ebenfalls um 0.3 Prozent geschrumpft. Im Jahresdurchschnitt resultierte ein Wachstum von 1.4 Prozent. Für 2011 erwartet BAKBASEL für Portugal einen BIP-Rückgang von 0.7 Prozent. Etwas positiver fällt die Bilanz für Frankreich, die zweitgrösste Volkswirtschaft der Euro-Zone, aus. Im letzten Quartal 2010 resultiere ein im Vorquartalsvergleich um 0.3 Prozent höheres BIP. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich gemäss dem statistischen Amt Insee für Frankreich ein BIP-Wachstum von 1.5 Prozent. Für 2011 kann Frankreich gemäss BAKBASEL mit einem leicht beschleunigten gesamtwirtschaftlichen Wachstum von 1.8 Prozent rechnen.
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