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Kommentar zur Woche 2 |
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16.01.2012 |
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Rückgang der Logiernächte im November 2011 Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im November 2011 insgesamt 1.8 Millionen Logiernächte, was gegenüber November 2010 einer leichten Abnahme von 0.2 Prozent (-3'000 Logiernächte) entspricht. Insgesamt 939'000 Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Dies entspricht einem Rückgang von 2 Prozent (-19'000 Logiernächte). Die Gäste aus dem Inland generierten 835'000 Logiernächte, was eine Zunahme von 2 Prozent bedeutet (+16'000 Logiernächte). Für die gesamte Wintersaison (November 2011 bis April 2012) erwartet BAKBASEL einen Rückgang der Zahl der Hotelübernachtungen in der Schweiz um 2.6 Prozent. Vor allem die ausländische Nachfrage dürfte als Folge der gegenwärtigen Frankenstärke deutlich zurückgehen (-4.2%). Die Binnennachfrage zeigt sich deutlich stabiler, wird aber voraussichtlich ebenfalls leicht rückläufig ausfallen (-0.4%). Eine nachhaltige Rückkehr auf den Wachstumspfad wird erst für das Tourismusjahr 2013 prognostiziert.
Rückläufige Produzenten und Importpreise Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Dezember 2011 um 0.3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Sein Stand beträgt 97.7 Punkte (Basis Dezember 2010 = 100). Vor allem die erneut eingetretenen Preissteigerungen für Erdöl und Erdölprodukte führten zu einem Anstieg des Importpreisindexes um 0.5 Prozent, während sich der Produzentenpreisindex für die im Inland hergestellten Güter um 0.2 Prozent erhöhte. Innert Jahresfrist war ein Preisrückgang von 2.3 Prozent festzustellen. Über das gesamte Jahr 2011 betrachtet ergab sich ein gegenüber 2010 um 0.9 Prozent tieferes Preisniveau, wobei die Preise der inländischen Produzenten (-1.1%) stärker sanken als die Importpreise (-0.5%). Nach einer Phase mit leichten Preissteigerungen bis im April 2011, sind ab Mai bis November zum Teil deutliche Preisrückgänge festzustellen. Erst der Dezember 2011 wies wieder einen Preisanstieg auf. In der Gesamtbilanz des Jahres 2011 verzeichneten viele Produkte tiefere Preise als im Vorjahr (insbesondere chemische und pharmazeutische Produkte, Computer, elektrische Ausrüstungen und Maschinen). In die Gegenrichtung wirkten vor allem Preiserhöhungen bei Erdöl- und Metallprodukten sowie beim Gas. Angesichts der verhaltenen konjunkturellen Perspektiven, des weiterhin starken Frankens und der in den kommenden Monaten wohl wieder tendenziell rückläufigen Erdölpreise rechnet BAKBASEL bei den Produzenten- und Importpreisen auch für das Jahr 2012 mit einer sehr verhaltenen Entwicklung.
China verliert an Dynamik Wie das nationale Statistikamt in Peking mitteilte, ist das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2011 um 9.2 Prozent gestiegen (2010: +10.4%). Mit 8.9 Prozent fiel das Wirtschaftswachstum im Schlussquartal 2011 so schwach wie zuletzt im zweiten Quartal 2009 aus. Seit längerer Zeit befürchten einige Beobachter eine mögliche harte Landung der chinesischen Wirtschaft. Als Risikofaktoren werden einerseits die vermutete Blase am Immobilienmarkt und andererseits ein möglicher Einbruch der Exportentwicklung im Zuge der Eurokrise genannt. Die Daten der letzten Monate zeigen, dass das Wachstum derzeit spürbar abflaut – ein massiver Einbruch ist bislang aber nicht zu erkennen. Alles in allem ist daher für das Jahr 2012 in China ein zwar langsameres, aber dennoch robustes Wirtschaftswachstum von 8.2 Prozent zu erwarten.
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