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November 2005
BAK Basel Economics hat im Jahr 2002 innerhalb des International Benchmark Clubs IBC mit dem Aufbau des Moduls Erreichbarkeit begonnen. Wie früher Umfragen von BAK Basel Economics bei standortsensitiven Unternehmungen gezeigt hatten, ist die Erreichbarkeit einer der zentralen Standortfaktoren. So spielt die Verkehrsinfrastruktur eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Regionen. Regionen mit gutem Zugang zu den verschiedenen Märkten sind gemäss wirtschaftswissenschaftlicher Theorie produktiver, wettbewerbsfähiger und somit grundsätzlich erfolgreicher als Regionen, welche schlecht erreichbar sind. Ökonomisch ist dies auf die tieferen Transport- und Zeitkosten zurückzuführen, die für Unternehmen in gut erreichbaren Regionen anfallen.
In einer ersten Phase des Projekts erarbeitete BAK Basel Economics in Zusammenarbeit mit dem Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme (IVT) der ETH Zürich ein Modell zur Messung der interkontinentalen und kontinentalen Erreichbarkeit für über 200 Regionen Europas. Diese erste Phase wurde im Oktober 2003 abgeschlossen. Zu Beginn des Jahres 2005 wurde die Phase II des Moduls Erreichbarkeit ins Leben gerufen, deren Abschluss nun dieser Bericht darstellt. Ziel dieser Phase II ist eine Ausweitung in regionaler und zeitlicher Hinsicht, die Quantifizierung der volkswirtschaftlichen Bedeutung von Erreichbarkeit innerhalb des Projektes «Regional Growth Factors», sowie eine vertiefte Exploration der möglichen Ansätze zur Messung innerregionaler Erreichbarkeit, welche in einem separaten Bericht abgehandelt wird.
Wir möchten an dieser Stelle den Projektträgern, namentlich dem Bundesamt für Verkehr, den Kantonen Aargau, Basel, St.Gallen und Zürich sowie dem Verband öffentlicher Verkehr, für die Umsetzung dieser Phase II danken.
Mit dem vorliegenden Bericht wird das Modul Erreichbarkeit nicht abgeschlossen sein. BAK Basel Economics plant somit auch eine Fortsetzung des Projekts. |