Die herausragende Stellung von metrobasel als Life-Science-Standort ist ohne hochqualifizierte und talentierte Arbeitskräfte aus der Region und aus aller Welt nicht zu halten. Um diese Talente findet ein Wettbewerb statt, bei dem sich metrobasel positionieren muss. Die Lebensqualität ist dabei ein wichtiger Standortfaktor.
Im Rahmen des metrobasel research Projektes „Lebensqualität als Standortfaktor“ hat BAK Basel Economics erstmals die Attraktivität von metrobasel für hochqualifizierte Arbeitskräfte in Bezug auf Lebensqualität untersucht und aufgezeigt, wo die Stärken und Schwächen von metrobasel liegen. Erste Ergebnisse dieses Projektes wurden am bkb-Forum vom 22.11.2007 vorgestellt und diskutiert sowie im „metrobasel report 2007“ veröffentlicht. Der vorliegende Schlussbericht stellt die Ergebnisse des Projektes dar, welche sich aus mehreren Arbeitsschritten zusammensetzten. In einem ersten Arbeitsschritt wurden „schriftliche Experteninterviews“ durchgeführt, welche die herausragende Bedeutung der Lebensqualität für Hochqualifizierte als Standortfaktor bestätigten. Zweitens wurde metrobasel anhand eines neu geschaffenen BAK Quality of Life Messinstrumentes (BAK QoL Index) mit 15 wichtigen europäischen Metropolitanregionen verglichen. Damit wurde erstmals die Lebensqualität in metrobasel im internationalen Kontext beurteilt, bislang fehlte die Metropolitanregion Basel in entsprechenden Standort- bzw. Städtevergleichen. Drittens wurden über 200 Hochqualifizierte befragt. Viertens wurden die Anmerkungen der Unternehmen, der Hochqualifizierten und der Politik zu diesem Thema anhand der Beiträge der Paneldiskussion anlässlich des bkb forums vom 22.11.2007, bei der Redaktion des Schlussberichtes integriert.
Der vorliegende Schlussbericht liefert eine ausführliche Analyse der Stärken und Schwächen von metrobasel in Bezug auf die Lebensqualität für Hochqualifizierte. BAK Basel Economics liefert auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Einschätzung der aktuellen Positionierung von metrobasel im Wettbewerb um die Talente aus aller Welt und bietet damit eine Diskussionsgrundlage für die weitere Entwicklung von metrobasel in diesem Bereich.