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Mediensperrfrist: Donnerstag, 10. September 2009, 15:00 Uhr |
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Volkswirtschaftliche Auswirkungen einer Abschaffung der Stempelabgaben |
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Die Stempelsteuer bremst die Schweizer Wirtschaft |
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Im «Masterplan Finanzplatz Schweiz» haben die Verbände der Schweizer Finanzdienstleistungsbranche das Ziel formuliert, sich bis im Jahr 2015 als Top-3-Player im internationalen Geschäft zu positionieren. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden. Branchenspezifische staatliche Regulierungen wie das steuerliche Umfeld spielen dabei eine grosse Rolle. Eine Abschaffung der Stempelabgabe ist gemäss der neuen Studie von BAKBASEL als positiv zu beurteilen. Sie würde die Attraktivität des Finanzplatzes Schweiz weiter verbessern und damit dessen internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken.
Eine Abschaffung der Stempelabgaben geht einher mit einer Senkung der Kapitalkosten und höheren Investitionsanreizen für Unternehmen. Im Gefolge steigender Investitionen und den daraus resultierenden Wachstumsimpulsen steigen auch die Einkommen der Haushalte und deren Konsumausgaben. Eine Simulationsanalyse mit dem makroökonomischen Modell von BAKBASEL kommt zum Ergebnis, dass das Niveau des Schweizer Bruttoinlandsprodukts bei einer Abschaffung der Stempelabgaben im langfristigen Gleichgewicht preisbereinigt um 1.2 Prozent höher liegen würde. Dies entspricht einem Wert von 6.75 Milliarden Schweizer Franken. In der Folge kommt es auch zu einem stärkeren Anstieg der Erwerbstätigkeit (+ 0.5 Prozent oder 22'700 Personen). |
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Studie
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